Tom Cruises Rede vor dem WM-Finale von argentinischen Fans übertönt
Quick Look
- Vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien fand eine Abschlussfeier mit Stars wie Robbie Williams und Nicole Scherzinger statt.
- Tom Cruise hielt eine lange Rede, die von singenden argentinischen Fans übertönt wurde, die lieber Fußball sehen wollten.
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Why It Matters
Vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien fand eine offizielle Abschlussfeier mit musikalischen Darbietungen und der Präsentation des WM-Pokals statt.
Vor dem Finale zwischen Spanien und Argentinien (hier geht es zum Liveticker) stand die vermeintlich große Show. Zuerst wurde die Weltmeisterschaft vor dem Anpfiff mit der Abschlussfeier offiziell verabschiedet. Dann sangen Robbie Williams, Nicole Scherzinger und Laura Pausini die offizielle Fifa-Hymne „Desire“. Zum Song wurden Fahnen des Weltverbands geschwenkt, Fans und Offizielle sollten der Fifa huldigen.
Ein südkoreanisches Supermodel und Tennisstar Carlos Alcaraz brachten den WM-Pokal, der in einem Koffer eines Luxuslabels versteckt war, aufs Spielfeld. Zwei Weltmeister, der Spanier Andrés Iniesta und der Argentinier Mario Kempes, präsentierten den Zuschauern das Objekt der Begierde. Denn eigentlich dürfen nur echte Weltmeister den Pokal anfassen.
Bevor die Spieler im Mittelpunkt standen, betrat Tom Cruise den Rasen. Der US-Schauspieler schwebte nicht wie in vielen seiner Filme mit dem Fallschirm in das Finalstadion ein, sondern kam ganz profan auf seinen Füßen.
Cruise schnappte sich ein Mikrofon und setzte sich voller Dramatik seine Sonnenbrille ab. Dann setzte der 64-Jährige, von dem nicht bekannt ist, dass er ein glühender Fußballfan ist, zu einer schmalzigen Rede an. „Vor 30 Tagen haben 48 Nationen eine Reise angetreten – über alle Ozeane und Grenzen hinweg. Mexiko, Kanada und die USA. Der Fußball gehört der ganzen Welt. Ein Sport, der ohne Sprache auskommt“, sagt Cruise, so als hätte es die Einreiseprobleme für einen Schiedsrichter und Fans aus einigen Teilnehmerländern nie gegeben.
Cruise muss es auch bereut haben, dass er die Sonnenbrille abgesetzt hat. Er blinzelte während seiner Rede verkrampft und kämpfte gegen das grelle Licht. „Das Turnier hat die Welt vereint, wir wurden Zeugen von etwas Großartigem. Wir haben Momente der Hoffnung und der Freude geteilt. Momente, die wir niemals vergessen werden. Fußball ist eine Kraft, die Menschen vereint“, sagte Cruise.
Der Mission-Impossible-Star genoss den großen Auftritt wohl und dachte gar nicht daran, mit seiner Rede zum Ende zu kommen. Sehr zum Ärger der argentinischen Fans, die offensichtlich endlich das sehen wollten, weshalb sie ins Stadion gekommen sind – Fußball. Cruise redete weiter und die Argentinier fingen an zu singen. Sie übertönten mit ihren Sprechchören die Rede des Schauspielers, der noch von Fremden, die Freunden wurden und der vereinenden Kraft des Fußballs redete.




