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BackTrump greift italienische Ministerpräsidentin Meloni erneut scharf an
Trump greift italienische Ministerpräsidentin Meloni erneut scharf an
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Spiegel Ausland6/20/2026Politics3 min readGermany

Trump greift italienische Ministerpräsidentin Meloni erneut scharf an

Quick Look

  • Donald Trump hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf Truth Social erneut attackiert.
  • Er warf ihr vor, um ein Foto gebettelt zu haben und ihre Beziehungen zu den USA zur Verbesserung ihrer Umfragewerte nutzen zu wollen.
  • Meloni wies die Kritik zurück und betonte, ihre Beliebtheit gehe ihn nichts an.

AI-generated summary

Why It Matters

Donald Trump hat sich erneut abfällig über Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geäußert und ihr vorgeworfen, aus innenpolitischen Gründen die Beziehungen zu den USA kitten zu wollen. Meloni wies die Kritik zurück.

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US-Präsident Donald Trump hat sich erneut abfällig über Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geäußert. Meloni habe ihn während des Gipfeltreffens »immer wieder« um ein Foto angefleht, schrieb Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social. Dabei schrieb er Melonis Vornamen falsch als »Gigiorgia«.

Er warf ihr zudem vor, aus innenpolitischen Gründen die Beziehungen zu den USA kitten zu wollen, nachdem Italien Washingtons militärisches Vorgehen gegen Iran nicht unterstützt habe. »Sie gestattete uns nicht einmal die Nutzung italienischer Landebahnen – ein erheblicher logistischer Nachteil«, schrieb Trump. »Jetzt, nachdem die Vereinigten Staaten Iran militärisch besiegt haben, will sie wieder befreundet sein, um ihre ›Umfragewerte aufzubessern‹«, hieß es weiter, gefolgt von einem »Nein danke!!!«.

Meloni wehrte sich kurz darauf bei Instagram und wies diese Kritik zurück. Sie erklärte, die Nutzung der Stützpunkte unterlägen Vereinbarungen, an die sich Rom gehalten habe.

»Diese ständigen, unprovozierten Angriffe sind sinnlos«, schrieb sie weiter. Mit Trump befreundet zu sein, habe ihrer Beliebtheit sicherlich nicht geholfen. Sie fügte hinzu: »Meine Beliebtheit geht Sie nichts an. Ich schlage vor, Sie konzentrieren sich auf Ihre eigene.«

In einem am Freitag veröffentlichten Telefoninterview mit dem italienischen Fernsehsender La7 hatte Trump gesagt, Meloni habe ihn beim G7-Gipfel im französischen Évian um ein gemeinsames Foto »angefleht«. Einer Abschrift des Senders zufolge, sagte er, er habe zugestimmt, ein Foto mit Meloni zu machen, weil er »Mitleid« mit ihr gehabt habe. Meloni könne sich »glücklich schätzen«, dass er sich mit ihr unterhalten habe. »Ich musste gar nicht mit ihr reden.«

Die rechtsgerichtete Politikerin galt zuvor lange Zeit als Brückenbauerin zwischen Europa und den USA. Das Verhältnis verschlechterte sich deutlich, nachdem die Regierungschefin Trumps verbalen Angriff auf Papst Leo XIV. als »inakzeptabel« bezeichnet hatte.

Bereits im Januar hatte sich Meloni nach Trumps Zollankündigungen gegen mehrere EU-Länder im Grönlandkonflikt vorsichtig distanziert. Im Irankrieg hatte die 49-Jährige eine italienische Beteiligung an den amerikanisch-israelischen Angriffen abgelehnt. Italien verweigerte zudem mehreren US-Flugzeugen die Landung auf dem Stützpunkt Sigonella auf Sizilien für den Krieg gegen Iran.

Open Questions

  • Wie wird sich diese verbale Auseinandersetzung auf die diplomatischen Beziehungen auswirken?
  • Wird es weitere Reaktionen von anderen europäischen Politikern geben?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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