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Die Beobachtungsplattform EuroMomo wertet Sterblichkeitsdaten aus 23 europäischen Ländern aus, um Auswirkungen von Extremwetterereignissen zu quantifizieren.
In Europa sind im von Hitzewellen geprägten Sommer bereits mindestens 30.000 Menschen zusätzlich gestorben. Allein zwischen Mitte Juli und Mitte August habe es in Europa mehr als 32.000 zusätzliche Todesfälle gegeben, schätzt die Beobachtungsplattform EuroMomo anhand vorläufiger Zahlen.
Zwar veröffentlicht EuroMomo keine Aufschlüsselung der Todesfälle nach Ländern. Die nationalen Gesundheitsbehörden verschiedener Länder haben aber vorläufige Zahlen für vergleichbare Zeiträume veröffentlicht, die sich grob von Ende Mai bis August erstrecken.
Besonders viele Tote in Europa gab es EuroMomo zufolge offenbar in der letzten Juni-Woche – hier wurden 16.000 zusätzliche Todesfälle verzeichnet. An zweiter Stelle folgt die erste Juli-Woche mit rund 8000 Todesfällen. Beide Wochen fielen mit extremen Hitzewellen zusammen.
Die Schätzungen von EuroMomo sollen in den kommenden Wochen verfeinert werden. Daher dürfte sich auch die Gesamtzahl der zusätzlichen Todesfälle noch ändern. Berücksichtigt werden nur die offiziellen Statistiken aus 23 europäischen Ländern, nicht aber ein Teil Osteuropas.

Die Africa CDC meldet eine hohe Letalität von Ebola bei Kindern. Save the Children berichtet von mindestens 180 Vollwaisen und warnt vor Stigmatisierung der betroffenen Kinder sowie der psychischen Belastung durch Verlust und Isolationsmaßnahmen.

In Mellrichstadt ermöglicht das Pflegeübungszentrum (PÜZ) Angehörigen, den Pflegealltag zu trainieren. Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa sieht darin ein Modell, um Pflegekosten zu senken und fordert mehr politische Unterstützung für solche Konzepte.

Der WHO-Chef warnt vor dem zweitgrößten Ebola-Ausbruch der Geschichte im Kongo. Die Infektion breitet sich schneller aus als bei früheren Epidemien, erschwert durch bewaffnete Konflikte, mangelnde Diagnostik und eine hohe Dunkelziffer in ländlichen Gebieten.

Eine Metaanalyse von 74 Studien mit 4,2 Millionen Teilnehmern zeigt: Freizeitbewegung senkt das Demenzrisiko um 24 Prozent, während körperlich anstrengende Arbeit es um 20 Prozent erhöhen kann. Experten vermuten Stress und Arbeitsbedingungen als Ursachen.

Eine gravierende Sicherheitslücke beim Erstöffnungsschutz von EU-Arzneimittelpackungen ermöglicht es Kriminellen, Schachteln unbemerkt zu öffnen, den Inhalt auszutauschen und gefälschte Medikamente in den Handel zu bringen.

Die französischen Behörden warnen vor Zehntausenden verkauften, mangelhaften Kondomen. Betroffen sind Online-Verkäufe ohne CE-Markierung sowie in Geschäften gefundene Produkte, die zu reißen drohen oder Löcher aufweisen.