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Unbekannte Widmung Albert Einsteins in Dortmund entdeckt
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Die Welt6/16/2026Education2 min readGermany

Unbekannte Widmung Albert Einsteins in Dortmund entdeckt

Quick Look

  • Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Dortmund entdeckten eine bisher unbekannte Widmung Albert Einsteins aus dem Jahr 1952.
  • Sie fand sich in einem Buch, das dem Freund und Nachlassverwalter Otto Nathan gewidmet war.

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Eine bisher unbekannte Widmung Albert Einsteins aus dem Jahr 1952 wurde in der Universitätsbibliothek Dortmund entdeckt. Sie befindet sich in einem Buch, das dem Freund und Nachlassverwalter Otto Nathan gewidmet ist.

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Eine bisher unbekannte Widmung des Nobelpreisträgers und Genies Albert Einstein aus dem Jahr 1952 haben Mitarbeiter der Dortmunder Universitätsbibliothek entdeckt. Der Amerikanist Walter Grünzweig hatte der Bibliothek kürzlich mehr als 4000 Bände nordamerikanischer Literatur überlassen, wie die Hochschule mitteilte.

Große Überraschung und kleine Sensation: Auf einem Vorsatzblatt des Bandes „Socialism and American Life“ (Sozialismus und amerikanisches Leben) fanden sich handgeschriebene Worte des weltberühmten Physikers und Urhebers der Relativitätstheorie (1879-1955).

Einsteins Zeilen waren an seinen Freund und späteren Nachlassverwalter Otto Nathan gerichtet. Nach Angaben der Universität lautet die Widmung: „Dem lieben Otto Nathan / Dem Freund und Heiligen / Dies Buch über die Irrfahrten seiner Kollegen. A. Einstein 1952.“ Das zweibändige Werk war zuerst 1952 bei der Princeton University Press erschienen.

Nathan, ein deutsch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler (1893–1987), sei nach 1933 in die USA emigriert und habe bis 1935 in Princeton im US-Bundesstaat New Jersey gelehrt, wo er Einstein kennenlernte. Auch Einstein hatte Deutschland nach der Nazi-Machtergreifung verlassen und forschte in den USA.

Ist die Widmung wirklich echt?

Grünzweig habe anhand seiner Tagebücher rekonstruiert, dass er das Buch im Juli 1993 in einer bekannten Antiquariatsbuchhandlung in New York erstanden hatte – für 35 Dollar, wie das noch immer auf der Buchinnenseite klebende Preisschild zeige.

Bei der Menge an gebrauchten Büchern, die Wissenschaftler Grünzweig damals gekauft hatte, war ihm die handschriftliche Notiz des weltberühmten Physikers demnach nicht aufgefallen. Und offensichtlich auch nicht den Angestellten der Buchhandlung, die für ein solches Buch natürlich weit mehr verlangt hätten, ist die Unibibliothek sicher.

„Wir haben ‚unsere‘ Widmung mit verschiedenen digital zur Verfügung stehenden Widmungen, Eintragungen und Autografen Einsteins verglichen und können sie anhand dessen klar als Original bewerten“, betonte die Leiterin des Universitätsarchivs, Stephanie Marra. Es soll sich um das einzige bislang bekannte Buch handeln, „das Otto Nathan von Albert Einstein mit einer Widmung erhalten hat“, hieß es weiter.

Open Questions

  • Wie gelangte das Buch in die Sammlung von Walter Grünzweig?
  • Gibt es weitere unbekannte Widmungen Einsteins?

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This article was originally published by Die Welt.

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