UNHCR: Millionen Flüchtlinge weltweit nicht sicher in Zielländern
Quick Look
- Das UNHCR schätzt, dass 2,4 Millionen Flüchtlinge im kommenden Jahr nicht sicher in ihren Zufluchtsländern sein werden.
- Viele Länder, darunter Deutschland, haben die Aufnahme reduziert, was die Situation verschärft.
- Das UNHCR fordert die Umsiedlung von Menschen mit medizinischen Bedürfnissen und von Frauen, die Sexarbeit leisten mussten.
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Why It Matters
Das UNHCR schätzt, dass 2,4 Millionen Flüchtlinge im kommenden Jahr nicht sicher in ihren Zufluchtsländern sein werden, da viele Länder die Aufnahme reduziert haben.
Millionen Flüchtlinge sind weltweit nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR nicht sicher in ihren jeweiligen Zielländern. Wie die UN-Organisation mitteilte, geht sie für kommendes Jahr von 2,4 Millionen Menschen aus, die in ihren Zufluchtsländern entweder nicht ausreichend sicher sind oder nicht gut genug versorgt werden können – jedoch auch nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren könnten.
Zu den Gründen dafür gehört nach Angaben der Organisation, dass viele Länder die Umsiedlung oder Aufnahme bedürftiger Flüchtlinge stark reduziert oder ausgesetzt hätten, darunter auch Deutschland. Das geschehe etwa unter dem Argument, dass die Versorgung bereits aufgenommener Flüchtlinge zunächst gesichert werden müsse.
Das UNHCR fordert vor allem die Umsiedlung von Menschen, die medizinische Bedürfnisse haben, welche in ihren jeweiligen Zufluchtsländern nicht erfüllt werden könnte, sowie Frauen, die zu Sexarbeit gezwungen worden sind und deshalb in ihrer Familie und Gesellschaft geächtet werden.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
Open Questions
- Welche spezifischen medizinischen Bedürfnisse werden priorisiert?
- Wie wird die Rückkehr in Herkunftsländer bewertet?
- Welche Alternativen zur Umsiedlung gibt es?
