Unicredit baut Commerzbank-Anteil im Übernahmekampf aus
Quick Look
- Unicredit hat im Übernahmekampf mit der Commerzbank seinen Anteil deutlich ausgebaut.
- Aktionäre boten 12,51 Prozent der Aktien an, was den Anteil auf 39,28 Prozent erhöht.
- Eine zweite Annahmefrist ist geplant.
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Why It Matters
Unicredit hat im Rahmen eines Übernahmeangebots für die Commerzbank weitere Aktien erworben und damit seine Position ausgebaut. Eine zweite Annahmefrist ist für Juni/Juli angesetzt.
Frankfurt. Das Mailänder Geldhaus Unicredit hat seine Position im Übernahmekampf mit der Commerzbank deutlich ausgebaut. Im Rahmen des aktuellen Übernahmeangebots, das von Anfang Mai bis zum vergangenen Dienstag lief, haben Anteilseigner den Italienern 12,51 Prozent der Commerzbank-Aktien angedient, wie Unicredit am Freitag mitteilte. Der Aktienanteil des Instituts würde damit von 26,77 auf 39,28 Prozent steigen.
Neben Aktien hält Unicredit weiterhin Finanzinstrumente in Höhe von 3,22 Prozent, die das Geldhaus in Commerzbank-Papiere umwandeln kann. Hinzu kommen wie bisher Derivate in Höhe von 13,19 Prozent, die sich Unicredit in bar auszahlen lassen kann.
Nach dem Ende dieser ersten Annahmefrist sollen Aktionäre vom 20. Juni bis 3. Juli noch weitere Aktien verkaufen können. Umgesetzt wird der Aktientausch aber vermutlich erst im zweiten Quartal 2027. Bis dahin erwartet Unicredit-Chef Andrea Orcel alle behördlichen Genehmigungen für eine Aufstockung seines Anteils über die börsenrechtlich relevante 30-Prozent-Marke.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Unicredit wird alle behördlichen Genehmigungen für die Aufstockung seines Anteils über 30 Prozent erhalten.
Likely · Medium term
Open Questions
- Wird Unicredit die 30-Prozent-Marke überschreiten?
- Wann genau erfolgt der Aktientausch?



