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US-Aktien fallen: Tech-Giganten und steigender Ölpreis belasten Wall Street
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n-tv Wirtschaft6 hours agoBusiness2 min readGermany

US-Aktien fallen: Tech-Giganten und steigender Ölpreis belasten Wall Street

Quick Look

  • Enttäuschende Bilanzen von Tech-Giganten wie Alphabet und Tesla sowie ein Ölpreisanstieg durch die Nahost-Krise führten am Donnerstag zu Verlusten an der Wall Street.
  • Der Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq gaben deutlich nach, während Inflationssorgen und hohe KI-Investitionen die Anleger beunruhigten.

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Why It Matters

Die Wall Street verzeichnete Verluste aufgrund enttäuschender Tech-Bilanzen und eines Ölpreisanstiegs infolge der Nahost-Krise, was Inflationssorgen neu entfachte.

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Der Ölpreis klettert wieder über die 100-Dollar-Marke und die Inflationssorgen sind zurück an der Wall Street. Dazu kommen Befürchtungen, die Tech-Giganten könnten es mit ihren KI-Ausgaben übertreiben. Kurz: Es ist kein guter Tag für US-Aktien.

Enttäuschende Bilanzen von US-Technologiekonzernen und ein Ölpreis-Sprung infolge der Nahost-Krise haben der Wall Street am Donnerstag Verluste eingebrockt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss ein Prozent tiefer auf 51.712 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 1,2 Prozent auf 7408 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,2 Prozent auf 25.138 Punkte.

Sorgen über hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) sowie neu entfachte Inflationsängste durch den steigenden Ölpreis hielten die Anleger in Atem. Bei den Einzelwerten standen die ersten Bilanzen der sogenannten "Magnificent Seven"-Tech-Giganten im Fokus. Die Aktien der Google-Mutter Alphabet gaben 6,9 Prozent nach, da der Konzern höhere Ausgaben ankündigte und Barmittel verbrannte.

Die Papiere von Tesla rutschten sogar um 14 Prozent ab. Der Elektroautobauer verzeichnete im zweiten Quartal erstmals seit mehr als zwei Jahren einen negativen freien Cashflow. "Die Zahlen sind insgesamt großartig, aber bei vielen Unternehmen gab es Details, die die Aktie fallen ließen", sagte Matt Miskin, Anlagestratege bei Manulife John Hancock Investments. Jeder noch so kleine Makel werde derzeit mit Verkäufen abgestraft.

Gegen den Trend legten die Aktien von Lockheed Martin zu, nachdem der Rüstungskonzern seine Umsatz- und Gewinnprognosen für 2026 angehoben hatte.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgte die Eskalation im Iran-Krieg, die den Preis für die Nordseesorte Brent erstmals seit Mai über die Marke von 100 Dollar pro Barrel (159 Liter) trieb. Das US-Militär flog weitere Luftangriffe auf den Iran, während Teheran Raketen auf benachbarte arabische Länder abfeuerte, in denen sich US-Stützpunkte befinden. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran und den jemenitischen Huthi-Rebellen mit massiver militärischer Vergeltung, nachdem letztere zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen hatten.

Der rasant steigende Ölpreis schürte wenige Tage vor der nächsten Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) neue Inflationssorgen und trieb die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit Anfang 2025. Händlern zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in der kommenden Woche unverändert lässt, derzeit bei rund 64 Prozent.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die US-Notenbank wird die Zinsen in der kommenden Woche unverändert lassen.

    Likely · Within days

Open Questions

  • Wie wird die US-Notenbank auf die Inflationssorgen reagieren?
  • Wie wird sich der Konflikt im Nahen Osten weiterentwickeln?
  • Wie werden sich die KI-Investitionen der Tech-Giganten langfristig auswirken?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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