US-Investitionen beflügeln Asienbörsen, steigende Ölpreise dämpfen Stimmung
Quick Look
- Asiatische Börsen zeigen Optimismus durch hohe Investitionspläne von US-Techkonzernen in die Halbleiterbranche.
- Gleichzeitig dämpfen Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten und steigende Ölpreise die Stimmung.
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Why It Matters
Hohe Investitionspläne von US-Technologiekonzernen wie Alphabet beflügeln die asiatischen Börsen, insbesondere die Halbleiterbranche. Gleichzeitig belasten Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten und steigende Ölpreise die Stimmung.
Investitionspläne von US-Konzernen sorgen für Optimismus an den asiatischen Handelsplätzen. Die steigenden Ölpreise lasten gleichzeitig jedoch auf der guten Stimmung.
Singapur. Die Aussicht auf ein boomendes Chipgeschäft hat die asiatischen Börsen am Donnerstag beflügelt. Für Fantasie sorgten hohe Investitionspläne von US-Technologiekonzernen wie Alphabet, die der Halbleiterbranche in der Region zugutekommen dürften.
Der japanische Nikkei-Index legte 0,4 Prozent zu, der breiter gefasste Topix gewann 0,6 Prozent.
Der südkoreanische Kospi lag 4,4 Prozent höher.
Die wichtigsten Indizes in China notierten zum Handelsende kaum verändert.
Das stärkere Cloud-Wachstum rechtfertige höhere KI-Investitionen und bekräftige damit, dass der Ausgabenzyklus der Hyperscaler noch lange nicht vorbei sei, sagte Gary Tan, Portfoliomanager bei Allspring Global Investments. Das sei der wichtigste positive Faktor für Asiens Chiphersteller.
Gleichzeitig dämpften Sorgen vor einer Eskalation im Nahen Osten und steigende Ölpreise die Stimmung an den Börsen. Die guten Nachrichten von den Bilanzen konkurrierten mit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten, sagte Nick Twidale, Marktstratege bei ATFX Global.
Die mit dem Iran verbündeten Huthis drohten, Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge von Bab al-Mandab am südlichen Ende des Roten Meeres anzugreifen und eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen. Das US-Militär griff den Iran die zwölfte Nacht in Folge an.
Der Anstieg der Ölpreise habe erneute Konjunktursorgen geweckt, sagte Thierry Wizman, Devisen- und Zinsstratege bei der Macquarie Group. „Die Sorgen um das globale Wachstum sind unserer Meinung nach durchaus berechtigt“, sagte Wizman.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Ölpreise weiter?
- Welche weiteren Auswirkungen hat der Nahost-Konflikt auf die Schifffahrt?
- Wie reagieren andere globale Märkte auf diese Entwicklungen?






