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US-Senat: Mercedes-Benz droht Verkaufsverbot wegen chinesischer Anteilseigner
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Die Zeit4 hours agoPolitics1 min readGermany

US-Senat: Mercedes-Benz droht Verkaufsverbot wegen chinesischer Anteilseigner

Quick Look

  • Ein US-Senatsausschuss hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der Herstellern mit über 15% chinesischer Beteiligung ein Verkaufsverbot für vernetzte Fahrzeuge in den USA auferlegen könnte.
  • Mercedes-Benz ist aufgrund der Anteile von BAIC und Geely potenziell betroffen, während Senatoren über die Schwelle uneins sind.

AI-generated summary

Why It Matters

Ein US-Gesetzentwurf, der Herstellern mit über 15% chinesischer Beteiligung ein Verkaufsverbot für vernetzte Fahrzeuge in den USA auferlegen könnte, hat eine Senatsausschusshürde genommen. Mercedes-Benz ist aufgrund der Anteile von BAIC und Geely potenziell betroffen.

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Ein Gesetzentwurf, durch dessen Vorgaben Mercedes-Benz wegen chinesischer Anteilseigner ein Verkaufsverbot in den USA drohen könnte, hat eine erste Hürde im US-Senat genommen. Der zuständige Ausschuss gab den Entwurf zur Prüfung durch die gesamte Kongresskammer frei.

Der Entwurf sieht ein Verbot vor für Einfuhr, Produktion, Verkauf und Wiederverkauf vernetzter Fahrzeuge von Herstellern, an denen chinesische Anteilseigner mehr als 15 Prozent halten. Im Fall von Mercedes liegen knapp zehn Prozent beim chinesischen Autobauers BAIC sowie weitere fast zehn Prozent beim Gründer des Herstellers Geely, Li Shufu.

Senatoren uneins

Mercedes verwies in einer Reaktion unter anderem darauf, dass kein Anteilseigner des Unternehmens mehr als zehn Prozent halte und die Großaktionäre nicht direkt im Aufsichtsrat vertreten seien oder Entscheidungen zum Geschäft treffen könnten. Zugleich erinnerte der Konzern daran, dass das Unternehmen zu rund 160.000 Arbeitsplätzen in den USA beitrage, unter anderem in den zwei Werken Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama und Charleston in South Carolina.

Die Debatte im Ausschuss für Handel, Wissenschaft und Verkehr zeigte zugleich, dass es zwischen den Senatoren Differenzen gibt. So sprach sich der einflussreiche Republikaner Ted Cruz dafür aus, die 15-Prozent-Schwelle zu streichen. Er warf auch die Frage auf, ob dieser Wert gewählt worden sei, um den deutschen Rivalen des US-Riesen General Motors zu schwächen. Sowohl Cruz als auch der Demokrat Bernie Moreno, der hinter dem Entwurf steht, versicherten, dass man kein Verkaufsverbot von Mercedes-Fahrzeugen in den USA wolle. Er verwies auch darauf, dass der Entwurf Autoherstellern die Möglichkeit gebe, Ausnahmeregelungen beim Handelsministerium zu beantragen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Der Gesetzentwurf wird im US-Senat weiter diskutiert und möglicherweise geändert.

    Very likely · Within weeks

  • Mercedes-Benz wird versuchen, Ausnahmeregelungen beim US-Handelsministerium zu beantragen.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wird der Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form verabschiedet?
  • Werden Ausnahmeregelungen für betroffene Hersteller gewährt?
  • Wie wird sich die 15-Prozent-Schwelle entwickeln?

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This article was originally published by Die Zeit.

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