US-Staatsanwaltschaft klagt Raúl Castro an
Quick Look
- Die US-Staatsanwaltschaft hat angekündigt, Raúl Castro, den Bruder von Fidel Castro, anzuklagen.
- Dies ist Teil einer Strategie, um maximalen Druck auf Kuba auszuüben, das seit Januar unter einem Ölembargo steht.
- Die USA verfolgen ähnliche Strategien auch in Venezuela gegen Nicolás Maduro.
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Why It Matters
Die US-Staatsanwaltschaft hat angekündigt, Raúl Castro anzuklagen, was als weiterer Schritt in der Strategie maximalen Drucks auf die Führung Kubas gesehen wird. Die USA haben seit Januar ein Ölembargo gegen Kuba verhängt. Ähnliche Strategien werden auch gegen Venezuela und dessen Führer Nicolás Maduro verfolgt.
Am Mittwoch hat die US-Staatsanwaltschaft bekannt gegeben, dass sie Raúl Castro anklagen, den jüngeren Bruder von Fidel Castro. Es ist ein weiterer Schritt in der Strategie, maximalen Druck auf die Führung des Inselstaats auszuüben.
Seit Januar trocknen die USA den Inselstaat über ein Ölembargo aus. „Diese Erdrosselungsstrategie, die Trump auserkoren hat, um das Regime gefügig zu machen, funktioniert“, urteilt Lateinamerika-Korrespondent Klaus Ehringfeld. Wegen der Probleme im Iran suche die Trump-Regierung nun einen leichten Sieg mit Kuba.
Die Podcast-Folge untersucht die Strategie der US-Regierung in Kuba und in Venezuela, dessen autokratischen Führer Nicolás Maduro sie am 3. Januar entführt und in den USA angeklagt hat. Südamerika-Korrespondent Alexander Busch hat Venezuela vor wenigen Wochen besucht und berichtet: „Eigentlich behandelt die USA Venezuela wie einen Bundesstaat, wie so eine Provinz, die ihnen gehört.“
Open Questions
- Welche spezifischen Anklagepunkte werden gegen Raúl Castro erhoben?
- Welche weiteren Maßnahmen planen die USA gegen Kuba und Venezuela?
- Wie wird die kubanische und venezolanische Regierung auf die Anklagen reagieren?


