US tax authority barred from examining Trump's past tax returns
Quick Look
- A legal settlement between Donald Trump and the US Justice Department prevents the IRS from examining the former president's past tax returns.
- Trump had sued for $10 billion after his tax data was leaked.
- The settlement also includes a $1.8 billion fund for victims of politically motivated state actions.
AI-generated summary
Why It Matters
Donald Trump had fiercely resisted the publication of his tax returns, unlike previous presidents. After years of legal battles, a committee of the House of Representatives published thousands of pages of tax documents in 2022, revealing he paid little to no federal income tax in several years.
Washington. Die US-Steuerbehörde darf auf Betreiben der Regierung keine früheren Steuererklärungen von Präsident Donald Trump mehr prüfen. Das geht aus dem zweiten Teil eines juristischen Vergleich mit dem US-Justizministerium hervor, der jetzt publik wurde. Trump hatte die Steuerbehörde IRS auf mindestens zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt, nachdem sich ein Mitarbeiter während Trumps erster Amtszeit (2017-2021) unrechtmäßig Steuerdaten der Trump Organization verschafft und diese an mehrere Medien weitergegeben haben soll.
Der „auf ewig“ zugesicherte Prüfverzicht der Behörde umfasst alle Kläger, zu denen neben Trump auch die Familienfirma Trump Organization sowie die Söhne des Präsidenten, Eric Trump und Donald Trump Jr., gehören. Sie sind vor sämtlichen Forderungen in Bezug auf Steuererklärungen geschützt, die bis dato eingereicht wurden - ebenso wie alle mit ihnen verwandten oder anderweitig verbundenen Personen, Unternehmen und Stiftungen. Unterzeichnet ist der weitreichende Vergleich vom amtierenden Justizminister Todd Blanche - ihn hatte Trump erst vor wenigen Wochen an die Spitze des Ministeriums gesetzt.
Den ersten Teil des Vergleichs, für den im Gegenzug die Klage fallengelassen wurde, hatte das Ministerium bereits am Montag veröffentlicht. Demnach sollen rund 1,8 Milliarden US-Dollar (etwa 1,5 Mrd. Euro) in einen neuen Fonds fließen, mit dem angebliche Opfer von politisch oder ideologisch motiviertem Vorgehen des Staates entschädigt werden sollen.
Mehreren US-Medien zufolge könnte der Fonds etwa Trump-Anhängern zugutekommen, die beim Sturm auf das Kapitol 2021 dabei gewesen waren und dafür angeklagt wurden. Der Republikaner sprach in diesem Zusammenhang immer wieder von politisch motivierter Strafverfolgung.
Trumps Steuern sind in den USA ein Dauerthema: Anders als frühere Präsidenten hatte er sich heftig gegen eine Veröffentlichung seiner Steuerklärung gewehrt - und war bis vor den Obersten Gerichtshof gezogen. Nach jahrelangen rechtlichen Auseinandersetzungen veröffentlichte ein Ausschuss des Repräsentantenhauses 2022 mehrere Tausend Seiten an Steuerdokumenten. Die Unterlagen zeigten unter anderem, dass Trump in mehreren Jahren kaum oder gar keine Einkommensteuer auf Bundesebene zahlte, obwohl er sich stets mit seinem Reichtum brüstete.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
The $1.8 billion fund will be utilized to compensate individuals who were prosecuted following the January 6th Capitol riot.
Likely · Within months
Open Questions
- What specific actions led to the employee obtaining and leaking Trump Organization's tax data?
- What is the exact criteria for compensation from the $1.8 billion fund?
- Will the settlement prevent future investigations into Trump's past tax dealings?
- What are the implications of the acting Attorney General being appointed by Trump himself?





