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BackUSA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein Durchbruch
USA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein Durchbruch
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Handelsblatt5d agoWorld8 min readGermany

USA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein Durchbruch

Quick Look

  • Die USA und der Iran beenden indirekte Gespräche in Doha ohne Annäherung.
  • Themen waren Schifffahrt und finanzielle Anreize.
  • Das Atomprogramm war kein Thema.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran drehen sich um den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und finanzielle Anreize. Gleichzeitig gibt es militärische Auseinandersetzungen im Gazastreifen und im Libanon.

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Miriam Braun USA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein Durchbruch

Die USA und der Iran beenden eine Runde indirekter Gespräche in Doha Insidern zufolge ohne Anzeichen für eine Annäherung auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden. Die Unterhändler konzentrieren sich demnach auf Themen wie den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und finanzielle Anreize für den Iran, die eigentlich bereits vor zwei Wochen geklärt worden sein sollten.

US-Präsident Donald Trump spricht in Washington zwar von Fortschritten bei der Einschränkung des iranischen Atomprogramms und „sehr guten Treffen“. Insidern zufolge ist das Atomprogramm bei den Fachgesprächen jedoch kein Thema. US-Vizepräsident JD Vance erklärt, dies werde später besprochen. Die Delegationen treffen sich nicht direkt, sondern verhandeln über Vermittler aus Katar und Pakistan.

Vivian Melchert Mindestens drei Tote bei neuen Angriffen in Gaza

Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zwei von ihnen seien bei einem Luftangriff im Nordwesten der Stadt Gaza ums Leben gekommen, ein dritter bei einem Angriff auf ein Auto im Zentrum der Stadt, teilte der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Nach Angaben des israelischen Militärs handelte es sich um bewaffnete Kämpfer.

Zuletzt hatte Israel vermehrt Mitteilungen veröffentlicht, wonach mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad im Gazastreifen gezielt getötet worden seien.

Vivian Melchert Reederei CMA CGM: Normalisierung in Straße von Hormus dauert Monate

Die französische Reederei CMA CGM rechnet damit, dass eine Normalisierung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus mehrere Monate dauern wird. Seit Beginn des Iran-Krieges säßen mehrere Schiffe im Golf fest, sagt Konzernchef Rodolphe Saade der Zeitung „Les Echos“. Derzeit führen rund 60 Prozent der Schiffe des Unternehmens durch den Suezkanal, während 40 Prozent die längere Route um Afrika nähmen.

Vivian Melchert Trump: Beziehungen der USA zum Iran entwickeln sich gut

US-Präsident Donald Trump äußert sich optimistisch über das Verhältnis der USA zum Iran und die jüngsten Gespräche in Katar. Die Denuklearisierung des Irans komme gut voran, sagt Trump vor Journalisten. „Wir kommen sehr gut miteinander aus“, ergänzt er. Vertreter der USA und des Irans kommen nach Angaben eines Insiders und eines iranischen Regierungsvertreters in der katarischen Hauptstadt Doha zu Fachgesprächen über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und einen dauerhaften Waffenstillstand zusammen. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der Sondergesandte Steve Witkoff führen vorbereitende Gespräche mit dem katarischen Ministerpräsidenten, nehmen jedoch nicht selbst an den Verhandlungen teil. Katar vermittelt in dem Konflikt gemeinsam mit Pakistan.

Jeanne Vesper Iran will Kontrolle über Straße von Hormus offenbar erzwingen

Der Iran pocht auf die Kontrolle über die Straße von Hormus sowie eine Gebühr für die Schiffspassage und will dies Insidern zufolge notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Die Führung in Teheran strebe eine dauerhafte formelle Anerkennung eines solchen Kontrollrechts an, sobald das jüngste Übergangsabkommen mit den USA auslaufe, sagten zwei ranghohe Regierungsvertreter des Iran der Nachrichtenagentur Reuters.

Die iranischen Unterhändler würden sich bei den Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten erst dann anderen Streitpunkten zuwenden, wenn eine Einigung in dieser Frage erzielt sei. Der Iran sei auch bereit, diese Forderungen mit Gewalt durchzusetzen, sollten sich andere Länder nicht bereiterklären, seine Bedingungen zu akzeptieren, erläuterte ein Insider. Teheran werde nicht nachgeben, selbst wenn dies zu einer erneuten und verschärften Konfrontation mit den USA führe.

Der Iran glaube, eine „historische Chance“ zu haben, sich einen langfristigen Vorteil zu sichern, nachdem er den Krieg mit den USA und Israel überstanden habe, sagte ein anderer ranghoher Vertreter der Islamischen Republik. Die Länder, in denen Reedereien tätig sind, würden eine iranische Kontrolle über die Meerenge aufgrund der steigenden Kosten des Konflikts letztendlich akzeptieren, und die Regierung in Washington würde dies ebenfalls akzeptieren, um eine ununterbrochene weltweite Energieversorgung zu gewährleisten.

Lydia Wolter Pistorius sieht nach Absage Irans vorerst keinen Hormus-Marine-Einsatz

Verteidigungsminister Boris Pistorius geht nicht von einer baldigen Beteiligung der Bundesmarine an einer Sicherung der Straße von Hormus aus. „Im Augenblick gibt es kein Szenario, das ich sehe, in den nächsten Tagen oder Wochen, dass der Korken schnell aus der Flasche kommt und wir in die Straße von Hormus einfahren könnten, um Minen zu räumen“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. „Das ist im Augenblick nicht absehbar.“

Zwei deutsche Minenräumschiffe liegen derzeit im Hafen von Dschibuti, sie waren für den Fall eines Friedensschlusses zwischen dem Iran und den USA in die Region entsandt worden.

Als Grund für seine Skepsis nannte Pistorius Aussagen Irans, wonach dieser eine Minenräumung durch andere Staaten nicht akzeptieren werde. Die Schiffe würden auch nicht unbegrenzt warten. „Wir werden dann im Sommer rechtzeitig die Entscheidung treffen, dass im Zweifel unsere Soldaten eher ihren Sommer bei 40 Grad in Berlin statt bei knapp 50 in Dschibuti verbringen.“

Anna Kipnis Offenbar indirekte Gespräche zwischen USA und Iran in Doha

In Katars Hauptstadt Doha finden indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen. Auch der US-Sender CNN sowie die arabischen Nachrichtensender Al Jazeera und Al Arabija meldeten den Beginn der Gespräche unter Berufung auf eigene Quellen.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hatten sich bereits am Dienstag nach katarischen Angaben mit Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani in Doha getroffen. An den eigentlichen Gesprächen nehmen sie CNN zufolge jedoch nicht teil.

Lydia Wolter Iran: Schiff in Straße von Hormus auf Grund gelaufen

Ein Schiff ist nach einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens in der Straße von Hormus auf Grund gelaufen. Das ausländische Containerschiff sei nicht auf der vom Iran genehmigten Route durch das Gewässer unterwegs gewesen, hieß es am Mittwoch. Nähere Details wurden zunächst nicht gemeldet. Das Staatsfernsehen berichtete, man müsse sich bei der Schifffahrt durch die Straße von Hormus an die Anweisungen der paramilitärischen Revolutionsgarde des Irans halten.

Angelika Ahrens Iran: Keine weiteren Gespräche mit USA vor Erfüllung von Abkommen

Der Iran macht die Umsetzung der jüngsten Absichtserklärung zur Bedingung für weitere Verhandlungen mit den USA. Solange die Auflagen nicht erfüllt seien, werde es keine neuen Gespräche geben, sagt der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Chalibaf im Staatsfernsehen. Zudem kündigt er die Gründung eines gemeinsamen Komitees mit den USA und dem Libanon an, welches die Beendigung des Krieges dort überwachen soll. Chalibaf warnt die USA davor, iranische Ölexporte zu unterbinden, da in einem solchen Fall niemand mehr vom Öl profitieren werde. Die Souveränität über die Straße von Hormus liege beim Iran und dem Oman, die freie Durchfahrt sei gemäß der Vereinbarung auf 60 Tage befristet. Seit dem Ende der Seeblockade belaufen sich die iranischen Ölexporte Chalibaf zufolge auf mehr als 40 Millionen Barrel. Dabei erziele das Land einen um 20 Prozent höheren Preis als zuvor.

Vivian Melchert Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-Infrastruktur

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, wie beispielsweise Tunnel. Netanjahu sagte weiter: „Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie.“

Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, so Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle. Netanjahu bezeichnete die Hisbollah als das wichtigste Glied in einer Achse der iranischen Verbündeten. Nach seinen Angaben sind von ehemals 150.000 Raketen und Geschossen noch etwa acht Prozent übriggeblieben. Zudem habe Israel im Libanon rund 9.000 „Terroristen“ getötet. Die wichtigste Maßnahme habe darin bestanden, Puffer- und Sicherheitszonen zwischen der Hisbollah und dem Norden Israels zu schaffen.

Die libanesische Regierung und die Hisbollah bezeichnen die von Israel einseitig verfügte „Sicherheitszone“ als völkerrechtswidrige Besetzung. Das von Israel kontrollierte Areal im Südlibanon umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes.

Lara Dehari Spionage für Iran: US-Bürger in Israel festgenommen

Die israelische Polizei hat einen 20 Jahre alten US-Bürger wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst festgenommen. Wie israelische Zeitungen unter Berufung auf die Polizei mitteilten, hat der Mann aus dem Großraum Jerusalem „sensible Orte“ in Israel fotografiert und gefilmt. Er soll dafür pro Auftrag bis zu Hunderte Dollar erhalten haben. Der Mann solle jetzt wegen Kontaktaufnahme zu einem ausländischen Agenten und Gefährdung der nationalen Sicherheit Israels angeklagt werden.

Patricia Hoffhaus Iran kündigt Gespräche mit Katar über eingefrorene Gelder an

Der Iran will mit dem Vermittler Katar über die Umsetzung des Übergangsabkommens mit den USA beraten. Ein Hauptthema der Gespräche am Mittwoch ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Treffen mit Vertretern der US-Regierung seien in den kommenden Tagen nicht geplant. Dem katarischen Außenministerium zufolge sind sechs Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern in Katar noch nicht nach Teheran überwiesen worden.

Lukas Bay Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Doha – aber keine Gespräche zwischen Iran und USA

Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu geplanten Verhandlungen mit dem Iran in Katar eingetroffen. Die Gesandten würden während ihres Aufenthalts in der katarischen Hauptstadt Doha keine direkten Verhandlungen mit iranischen Vertretern führen, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madsched al-Ansari, am Dienstag. Die Gespräche sollten über Vermittler laufen.

Ranghohe iranische Regierungsvertreter würden nicht in Doha erwartet, erklärte der Ministeriumssprecher in einer Pressekonferenz. Die technischen Gespräche dauerten aber an und seien nicht unterbrochen worden.

Anna Lena Stahl Israels Botschafter Prosor: Europa muss libanesischer Regierung helfen

Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, fordert die Europäer auf, im Kampf gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz an der Seite der libanesischen Regierung zu stehen. „Die Europäer müssen die libanesische Regierung jetzt mit aller Kraft unterstützen, sich gegen die Hisbollah durchzusetzen und damit den Würgegriff des Iran zu beenden“, sagt Prosor der Nachrichtenagentur Reuters. „Es geht um nichts Geringeres als die historische Chance auf Frieden in der Region.“

Erstmals seien die Interessen des Libanon und Israels „offiziell vollständig deckungsgleich“, sagt Prior. „Für beide Länder ist die Entwaffnung der Hisbollah entscheidend.“ Mit Blick auf die Miliz betont er: „Die Terroristen stehen mit dem Rücken zur Wand, der Druck auf sie darf nicht nachlassen.“

Anna Lena Stahl Iranische Medien: Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet

Bei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah am Montagabend verletzt worden, melden iranische Staatsmedien am Dienstag. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach demnach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.

Lukas Bay Verwirrung um Treffen in Doha – Verhandeln die USA und der Iran weiter?

Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus könnte es heute in Katar zu Krisengesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut iranischer Nachrichtenagentur Isna. Reine Verhandlungstaktik?

Technische Sitzungen der Arbeitsgruppen seien diese Woche nicht geplant, sagte Gharibabadi, Konsultationen über Vermittler würden aber fortgesetzt. Laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt werden jedenfalls dessen Schwiegersohn, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff, diese Woche für Gespräche in die katarische Hauptstadt Doha fliegen. Sollten sie stattfinden – ob nun heute oder an einem anderen Tag –, wird laut US-Medien dabei nicht – wie zunächst erwartet – Irans Atomprogramm im Mittelpunkt stehen, sondern einmal mehr der Streit um die Straße von Hormus.

Angelika Ahrens Iran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurück

Iran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege, so der Vizeminister. Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten.

Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris, auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit.

Carlotta Moreno Lara Israelische Razzien - 15

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Spannungen in der Straße von Hormus werden die globalen Energiepreise kurzfristig weiter beeinflussen.

    Likely · Within weeks

  • Eine baldige Entwaffnung der Hisbollah ist unwahrscheinlich, der Druck auf die Organisation wird jedoch aufrechterhalten.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wann kommt es zu einem Durchbruch bei den US-Iran-Gesprächen?
  • Wie wird sich die Lage im Gazastreifen weiterentwickeln?
  • Wird der Iran seine Forderungen nach Kontrolle über die Straße von Hormus gewaltsam durchsetzen?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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