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Der japanische Yen hat sich gegenüber dem US-Dollar stark abgeschwächt und erreichte den höchsten Stand seit 1986, was eine Intervention der Zentralbanken erforderlich machte.
An Bord Der Air Force One/Tokio. Die USA und Japan wollen sich mit einer gemeinsamen Intervention am Devisenmarkt gegen den Absturz des Yen stemmen. US-Präsident Donald Trump bestätigte bereits am Sonntag (Ortszeit) die US-Hilfe für die japanische Währung und bezeichnete dies als Zeichen der Freundschaft.
„Der Yen schwächt sich ab und sie wollten ein wenig Hilfe. Und wir sind immer für Japan da“, sagte Trump auf die Nachfrage eines Reporters an Bord der Air Force One. Zudem sei das Vorgehen gut für die Weltwirtschaft, und die USA zögen einen finanziellen Nutzen aus der Vereinbarung, erklärte er weiter. Nach Trumps Äußerungen gab der Dollar um 0,2 Prozent auf 157,07 Yen nach. Zuvor war die US-Devise in der Spitze bis auf fast 164 Yen gestiegen, den höchsten Stand seit 1986.
Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama wollte Insidern zufolge erst am Montagmorgen offiziell bekannt geben, dass Tokio und Washington bereits in der vergangenen Woche gemeinsam aktiv geworden sind. Damit solle der Absturz der Währung auf ein 40-Jahres-Tief gestoppt werden, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute japanische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.
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Japans Finanzministerin Satsuki Katayama wird die gemeinsame Intervention offiziell bekannt geben.
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