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BackVerfahren gegen Polizisten nach tödlichem Schuss auf CSD-Attentäter eingestellt
Verfahren gegen Polizisten nach tödlichem Schuss auf CSD-Attentäter eingestellt
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Die Welt38 minutes agoCrime2 min readGermanyView translation

Verfahren gegen Polizisten nach tödlichem Schuss auf CSD-Attentäter eingestellt

Quick Look

  • Die Staatsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen drei Polizisten eingestellt, die den islamistisch motivierten Attentäter Abdul B. nach einem Anschlag beim Christopher Street Day in Berlin erschossen hatten.
  • Laut Bericht der Legal Tribune Online, bestätigt durch die Staatsanwaltschaft, sahen die Beamten keinen hinreichenden Tatverdacht, da der Angreifer mit einem Messer auf sie zugelaufen sei und sie in Notwehr gehandelt hätten.

AI-generated summary

Why It Matters

Am 25. Juli 2026 fuhr der islamistisch motivierte Attentäter Abdul B. mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge beim Christopher Street Day im Tiergarten in Berlin, tötete eine Frau und verletzte mindestens 31 Menschen teils schwer. Einen Tag später wurde er von Polizisten in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau erschossen.

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Nach den tödlichen Schüssen auf den CSD-Attentäter durch die Polizei ist das Verfahren gegen die beteiligten Beamten eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft bestätigte der dpa einen entsprechenden Bericht der „Legal Tribune Online“.

Der islamistisch motivierte Attentäter Abdul B. war am 25. Juli am Rande des Christopher Street Day (CSD) im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren. Er hatte eine Frau getötet und mindestens 31 Menschen teils schwer verletzt. Der 21-jährige Abdul B. wurde einen Tag später von Polizisten in einer Kleingartenanlage in Berlin-Spandau erschossen.

Dem Bericht der „Legal Tribune Online“ zufolge, den die Staatsanwaltschaft bestätigte, hätten sich drei Polizisten der Gartenlaube genähert und mehrfach „Polizei“ gerufen. Auch Blaulicht und Martinshorn seien eingeschaltet gewesen. Einer der Beamten sollte dem Bericht zufolge die Tür der Laube öffnen, während die beiden anderen die Situation absichern sollten.

Mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zugelaufen

Der Angreifer Abdul B. sei nach der Türöffnung auf einen Beamten zugeschnellt und habe ein Messer mit einer etwa zehn Zentimeter langen Klinge hüfthoch gehalten. Die beiden anderen Beamten hätten die Situation für den Kollegen als lebensgefährlich eingeschätzt und nach eigener Aussage auf den Körper des Angreifers gezielt.

Nach einem Schuss sei Abdul B. offenbar noch nicht angriffsunfähig gewesen, weshalb zwei weitere Schüsse fielen. Alle drei hätten Abdul B. getroffen, heißt es in dem Bericht: einer durch den linken Oberarm in die Brust, die anderen beiden unterhalb des linken Schulterblatts. Der Attentäter sei direkt durch einen der Beamten, der auch Notfallsanitäter ist, erstversorgt worden. Reanimierungsversuche seien jedoch erfolglos geblieben. Weitere Schüsse seien auf das Türschloss und den Rahmen der Gartenlaube abgegeben worden, um diese zu öffnen.

Gegen die beiden Beamten, die die Schüsse abgegeben haben, sei zunächst ein Ermittlungsverfahren bei der Abteilung für Kapitalverbrechen der Staatsanwaltschaft Berlin und der 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes geführt worden. Das Verfahren sei jedoch am 9. August 2026 eingestellt worden, weil die Staatsanwaltschaft keinen hinreichenden Tatverdacht sah.

dpa/coh

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft könnte zu rechtlichen Schritten durch Opfervertreter führen.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Welche genauen Motive hatte Abdul B. für den Anschlag?
  • Gab es Warnsignale vor dem Anschlag, die von Behörden übersehen wurden?
  • Wie wird die Entscheidung der Staatsanwaltschaft von der Öffentlichkeit und Betroffenenverbänden wahrgenommen?

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This article was originally published by Die Welt.

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