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Verfassungsschutz warnt Rüstungsunternehmen vor russischer Spionage und Sabotage
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Handelsblatt1 hour agoDefense1 min readGermany

Verfassungsschutz warnt Rüstungsunternehmen vor russischer Spionage und Sabotage

Quick Look

  • Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt deutsche Rüstungsunternehmen vor erhöhter Wahrscheinlichkeit russischer Ausspähungs- und Sabotagehandlungen.
  • Es erwähnt den Schutz des Rheinmetall-Chefs Armin Papperger und Sabotageakte gegen die Bahn in Polen als Belege für die Bedrohung der militärischen Logistikkette.

AI-generated summary

Why It Matters

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) warnt deutsche Rüstungsunternehmen vor einer erhöhten Wahrscheinlichkeit russischer Ausspähungs- und Sabotagehandlungen, da Deutschland ein wichtiger Unterstützer der Ukraine ist.

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Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ruft Mitarbeiter von Rüstungsunternehmen zu besonderer Wachsamkeit auf. „Es besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass entsprechende Unternehmen das Ziel von Ausspähungs- und Sabotagehandlungen durch russische staatliche Stellen oder in deren Auftrag werden“, heißt es in einem Sicherheitshinweis für die Wirtschaft, den der Inlandsnachrichtendienst veröffentlicht hat. Abhängig vom weiteren Kriegsverlauf in der Ukraine seien selbst gezielte Angriffe gegen einzelne Mitarbeiter – besonders der Leitungsebene – nicht auszuschließen. Deutschland ist inzwischen der wichtigste Unterstützer der Ukraine.

So wird bereits Rheinmetall-Chef Armin Papperger von der Polizei besonders geschützt. Laut einem Bericht des US-Senders CNN sollen US-Geheimdienste Anfang 2024 Mordpläne der russischen Regierung gegen ihn aufgedeckt haben; der Kreml dementierte.

Der Verfassungsschutz sieht zudem Sabotageakte gegen die Bahn in Polen als Beleg dafür, dass auch die militärische Logistikkette für die Nachschubversorgung der Ukraine ein herausgehobenes Ziel russischer Spionage und Sabotage ist, wie es heißt. Der Dienst verweist in diesem Zusammenhang auch auf eine Kamera, die am Bahnhof in Minden im vergangenen September aufgefallen war – unweit des dort stationierten deutsch-britischen Pionierbrückenbataillons. „Es erscheint denkbar, dass die Installation der Kamera den Zweck verfolgte, hierüber Informationen zu erlangen“, formuliert der Verfassungsschutz.

Open Questions

  • Welche spezifischen Unternehmen sind betroffen?
  • Wie genau werden die Logistikketten gesichert?
  • Gibt es weitere konkrete Beweise für russische Pläne?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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