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Verzögerung und Kostensteigerung beim „Pavillon der Stimmen“ in Hamburg
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Die Zeit17 hours agoPolitics1 min readGermany

Verzögerung und Kostensteigerung beim „Pavillon der Stimmen“ in Hamburg

Quick Look

  • Der Bau des „Pavillons der Stimmen“, einer Installation für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt an der Binnenalster in Hamburg, verzögert sich bis Frühsommer 2027 und wird voraussichtlich fünf bis zehn Prozent teurer als die ursprünglich bewilligten 414.000 Euro.
  • Grund sind komplexe Abstimmungen und allgemeine Kostensteigerungen.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Pavillon der Stimmen ist eine Kunstinstallation von Ólafur Elíasson an der Binnenalster in Hamburg, die ein Zeichen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt setzen soll. Ursprünglich sollte der Bau 2026 abgeschlossen sein.

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Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Und Kunst im öffentlichen Raum? Macht noch mehr Arbeit. Das ist der Grund, warum sich der Pavillon der Stimmen verzögert, eine Installation, die an der Binnenalster ein Zeichen für Queerness setzen soll, also für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt.

Im vergangenen Jahr hat der Künstler Ólafur Elíasson mit mir über den Entwurf gesprochen, Sie können das hier nachlesen. Damals hieß es aus der Kulturbehörde, dass der Bau noch im selben Jahr beginnen und 2026 abgeschlossen werden solle. Einige in der Stadt hofften auf eine feierliche Eröffnung rechtzeitig zur Pride Week, die am kommenden Wochenende startet. Doch daraus wird nichts. Am zukünftigen Standort des Pavillons, an der Ecke von Lombardsbrücke und Neuem Jungfernstieg, sieht es heute noch genauso aus wie vor einem Jahr.

»Die baulichen Arbeiten vor Ort haben noch nicht begonnen«, teilt die Kulturbehörde auf Anfrage mit. Der Pavillon der Stimmen sei »nicht nur ein Kunstwerk«, sondern »zugleich ein komplexes Bauprojekt« im öffentlichen Raum, erläutert eine Sprecherin der Behörde: »Entsprechend sind im Vorfeld Abstimmungen mit zahlreichen Behörden und Fachstellen erforderlich, unter anderem zu Genehmigungen, Denkmalschutz, Barrierefreiheit, Infrastruktur, Einsatz von Licht und Ton sowie zur Landschaftsplanung des gesamten Areals.« Das hätte länger gedauert als erwartet.

Mit der Verzögerung geht eine Verteuerung einher. Die Bürgerschaft hatte 414.000 Euro für die Planung und Umsetzung eines »Denk-Orts für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt« bewilligt. »Nach derzeitigem Stand wird das Projekt voraussichtlich um etwa fünf bis zehn Prozent teurer als ursprünglich kalkuliert«, sagt die Sprecherin der Kulturbehörde. »Grund hierfür sind die allgemeinen Kostensteigerungen, die momentan alle Bauprojekte betreffen.« Die zusätzlichen Kosten übernehme die Kulturbehörde.

Aktuell werde mit einem Baubeginn im kommenden Frühjahr gerechnet und mit einer Fertigstellung im Frühsommer 2027. Mit etwas Glück also: rechtzeitig zur Pride Week.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Baubeginn des Pavillons im kommenden Frühjahr.

    Likely · Within months

  • Fertigstellung des Pavillons im Frühsommer 2027.

    Likely · Within years

Open Questions

  • Genaue Aufschlüsselung der zusätzlichen Kosten?
  • Details zu den spezifischen Genehmigungshürden?
  • Welche konkreten Maßnahmen zur Beschleunigung werden ergriffen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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