VfL Wolfsburg vs. SC Paderborn: 0-0 in Relegation Playoff First Leg
Quick Look
- Bundesliga team VfL Wolfsburg drew 0-0 against second-division side SC Paderborn in the first leg of their promotion/relegation playoff.
- Wolfsburg lacked creativity upfront, while Paderborn's strong defense and a late red card for Jonah Sticker set up a decisive second leg.
AI-generated summary
Why It Matters
VfL Wolfsburg, having started the season with European ambitions, found themselves in a relegation battle and only secured the playoff spot on the final day. SC Paderborn aims to return to the Bundesliga after a six-year absence.
Der VfL Wolfsburg muss weiter um den Klassenerhalt in der Fußballbundesliga bangen. Im Hinspiel der Relegation kam der Bundesligist gegen den Zweitligisten SC Paderborn in der ausverkauften Volkswagen Arena nicht über ein 0:0 hinaus. Vor allem offensiv fehlte den Wolfsburgern die nötige Kreativität und Durchschlagskraft.
Paderborn dagegen darf nach einem defensiv starken Auftritt und mit dem Heimvorteil im Rücken weiter von der Rückkehr in die Bundesliga nach sechs Jahren träumen. Die Entscheidung über Auf- und Abstieg fällt am Pfingstmontag. Dann wird Jonah Sticker allerdings fehlen: Der Paderborner sah in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte (90.+4).
Spiel auf Augenhöhe, aber ohne Höhepunkte
Der größere Druck lag von Beginn an klar beim VfL. Wolfsburg war mit Europapokalambitionen in die Saison gestartet, hatte sich im Verlauf der Spielzeit aber zunehmend im Abstiegskampf wiedergefunden. Erst am letzten Spieltag retteten sich die Wölfe noch auf den Relegationsrang.
Zu Beginn der Partie war den Gastgebern die Nervosität zwar nicht anzumerken, doch im Spiel nach vorn tat sich die Mannschaft schwer. Paderborn setzte früh Akzente, störte konsequent und zwang den Bundesligisten immer wieder zu einem Neuaufbau über die Abwehrkette. Lange Bälle wurden von der SCP-Defensive meist problemlos abgefangen.
Die erste große Möglichkeit gehörte den Gästen: In der neunten Minute klärten Innenverteidiger Jeanuël Belocian und Torhüter Kamil Grabara gemeinsam einen Abschluss von Santiago Castañeda aus kurzer Distanz. In der Folge entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe, der allerdings die ganz großen Höhepunkte fehlten. Denis Vavro verzog für Wolfsburg aus der Distanz (23.), kurz darauf scheiterte Adam Daghim aus spitzem Winkel an Paderborns Schlussmann Dennis Seimen (32.).
»Jetzt haben wir am Montag ein Endspiel«
Auch nach dem Seitenwechsel tat sich Wolfsburg in der Offensive schwer. Viele Nickligkeiten und Abstimmungsfehler störten den Spielfluss. Christian Eriksen bemühte sich als Spielmacher zwar um Impulse, konnte dem Spiel aber ebenfalls nicht seinen Stempel aufdrücken. Einen Freistoß des Dänen parierte Seimen sicher (67.). In der Schlussphase hätte Paderborn die Partie sogar beinahe für sich entschieden, doch Wolfsburgs Abwehr rettete bei der Chance von Filip Bilbija vor der Linie (84.).
Nach dem Abpfiff sagte Wolfsburgs Yannick Gerhardt: »Wir hätten uns gewünscht, zu gewinnen. Aber jetzt haben wir am Montag ein Endspiel.« Trotz des großen Drucks könne sein Team »etwas gewinnen«, sagte der Wolfsburger. Paderborns Kapitän Laurin Curda sprach von einem »Finalspiel« am Montag und fügte an: »Bei uns hat heute jeder alles auf dem Platz gelassen.« Torwart Dennis Seimen, der im Sommer zum VfB Stuttgart zurückkehrt, sagte vor seinem letzten Spiel für die Ostwestfalen: »Ich möchte mit Paderborn unbedingt aufsteigen.«
Open Questions
- Will VfL Wolfsburg avoid relegation?
- Can SC Paderborn secure promotion?
- How will the absence of Jonah Sticker affect SC Paderborn in the second leg?


