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Volkswagen befindet sich wie andere deutsche Autobauer in einer Krise aufgrund fallender Gewinnmargen bei Elektroautos, US-Zöllen und schwacher Nachfrage in China.
Volkswagen will sich mit einem enormen Sparprogramm aus der Krise manövrieren. Ein Experte glaubt allerdings nicht, dass es damit getan ist. Ihm zufolge muss mehr in Zukunftsfelder investiert werden.
Die Sparmaßnahmen bei dem kriselnden Autobauer Volkswagen reichen nach Einschätzung des Autoexperten Stefan Bratzel nicht aus, um aus der Krise zu kommen. "Einsparungen allein werden Volkswagen nicht retten", sagte der Experte vom Center of Automotive Management (CAM) der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Zwar müsse VW "seine Kosten drastisch senken und das auch zügig". Eine mögliche Schließung von vier Werken hält Bratzel aber für übertrieben: "Zwei Standorte sollten reichen."
Überdies forderte Bratzel mehr Investitionen in neue Wachstumsfelder wie autonomes Fahren oder Robotik. Der VW-Konzern habe "hervorragende Techniker und Ingenieure, da ist viel Potenzial". Dafür müsse das Unternehmen nun mutiger werden und stärker ins Risiko gehen. "Nicht alles wird funktionieren", sagte Bratzel weiter. Aber ohne einen "riesigen Mindset-Change" werde VW kaum wieder wettbewerbsfähig werden.
Der VW-Aufsichtsrat hatte am Donnerstagabend dem Sanierungsplan von Europas größtem Autohersteller zugestimmt. Laut dem nach Konzernangaben einstimmig beschlossenen sogenannten Zukunftsplan 2030 ist eine "konzernweite Anpassung der Beschäftigtenzahl in Höhe von rund 50.000 abzubauenden Stellen" vorgesehen - zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Abbau von 50.000 Stellen.
Vier VW-Werke auf der Kippe
Weiter teilte der Konzern mit Marken wie Audi und Porsche mit, der Aufsichtsrat habe mit seinem Beschluss zur Kenntnis genommen, dass eine Produktionsüberkapazität von 500.000 Fahrzeugen in Europa im Volkswagen-Konzern bestehe. Für die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne aktuell "keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet" werden. "Für diese Werke werden parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft."
"Die Werksschließungen sind nicht beschlossen, aber auch nicht ausgesetzt. Ein Kompromiss, der besser ist als die quälenden öffentlichen Diskussionen der letzten 24 Monate", sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer ntv.de. "Es kehrt also eine bestimmte Entspannung ein, aber noch lange kein 'Frieden'."
Volkswagen steckt wie auch die anderen deutschen Autobauer in der Krise. Die Verkäufe von Elektroautos nehmen zwar an Fahrt auf, die Gewinnmargen sind dort jedoch kleiner. Zugleich belasten die Zölle der US-Regierung und vor allem das wegbrechende Geschäft in China die Unternehmen.
AI outlook — possibilities, not facts
Volkswagen wird bis 2030 insgesamt 100.000 Stellen abbauen, davon 50.000 zusätzlich zum bereits vereinbarten Abbau.
Very likely · Within years
Die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm werden aufgrund von Überkapazitäten auf alternative Nutzungen geprüft, mögliche Schließungen ab 2031 werden diskutiert.
Possible · Within years

The Energy Storage Initiative (INES) proposes to abolish the network fees for the transport of gas to the storage facilities in the short term in order to make storage more economically attractive. The network operators should compensate for the lost revenue through higher fees for other network users. The filling level of gas storage facilities in Germany has been below the average values of previous years for weeks.

Opel is demoted to a regional brand at Stellantis and only receives a fraction of the investments. Sales in Germany have fallen by 40 percent in a decade, while market share fell from 7.2 to 4.8 percent.

The Volkswagen supervisory board has approved the board's restructuring plan, which includes, among other things, the reduction of further jobs. A representative survey shows that 62 percent of Germans are of the opinion that the state should particularly support the domestic auto industry in the current crisis in order to secure jobs and production. At the same time, many citizens blame manufacturers for having missed the development of alternative drives.

The Wolfsburg-based group has agreed on a restructuring plan that includes almost all of the board's suggestions - with one exception. The plan was approved after internal negotiations.

The VW supervisory board has decided on a savings package with 50,000 additional job cuts by 2030 in order to achieve a nine percent profit margin. Redundancies for operational reasons are excluded until the end of 2030. The future of four German plants is unclear, as new orders will gradually cease from 2031. CEO Oliver Blume now has to develop concepts for socially acceptable workforce reductions and alternative locations.

Eon boss Birnbaum warns of the deindustrialization of Germany due to too low investments, but sees positive signals in the federal government's pension and energy policy. He criticizes bureaucratic obstacles in network expansion and smart meter rollout, warns of hybrid attacks on the energy infrastructure and calls for a realistic, flexible energy transition with a focus on electrification and network flexibility.