Volkswagen: Sparzwang in VW-Werken – Porsche bleibt vorerst verschont
Vier deutsche Werke gelten im Volkswagen-Konzern als zu teuer. Dabei produzieren die VW-Fabriken in Zwickau und Emden noch relativ günstig. Sie haben ein ganz anderes Problem.

Vier deutsche Werke gelten im Volkswagen-Konzern als zu teuer. Dabei produzieren die VW-Fabriken in Zwickau und Emden noch relativ günstig. Sie haben ein ganz anderes Problem.
Der Rostocker Überseehafen hat im ersten Halbjahr 2026 ein neues Rekordergebnis erzielt, trotz Rückgängen bei Rohöl und Getreide. Insgesamt wurden 15,9 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Deutsche Bahn sperrt vom 18. Juli 2026 für drei Wochen die Strecke Leer-Norddeich Mole wegen Brückensanierung. Züge enden in Leer, Ersatzbusse ohne Fahrradmitnahme fahren. Fähren zu den Inseln verkehren normal.
Norddeutsche Unternehmen leiden stark unter Verkehrsstaus auf Autobahnen und überlasteten Schienenwegen. Der Ausbau der A1 und A7 wird als wichtigstes Projekt zur Verbesserung der Lage gesehen. Die Industrie fordert mehr Tempo beim Ausbau der Infrastruktur.

BMW hat im ersten Halbjahr 2023 weltweit rund 1,15 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Rückgang von über vier Prozent. Das schwächelnde Chinageschäft war Hauptursache, während Europa und die USA Zuwächse verzeichneten. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in Europa stieg.
Der Volkswagen Konzern hat im zweiten Quartal 2026 einen Absatzrückgang von 8,6% auf knapp 2,1 Mio. Fahrzeuge verzeichnet. Besonders China brach um 36,6% ein, während Europa und Amerika leichte Zuwächse zeigten. E-Auto-Verkäufe in China und den USA sind stark gesunken, aber der Auftragseingang für neue E-Modelle übertrifft Erwartungen.

Christian Müller ist ab sofort alleiniger Chef der Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Rolf Schumann verlässt das Unternehmen "in bestem gegenseitigem Einvernehmen". Die Sparte will eine europäische Alternative zu AWS und Microsoft Azure werden und investiert 11 Milliarden Euro in ein neues Rechenzentrum.