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VW-Chef Blume zieht auf der Hauptversammlung Bilanz: Sparkurs zeigt erste Wirkung
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Handelsblatt6/18/2026Business2 min readGermany

VW-Chef Blume zieht auf der Hauptversammlung Bilanz: Sparkurs zeigt erste Wirkung

Quick Look

  • VW-Chef Oliver Blume verteidigte auf der Hauptversammlung den Sparkurs des Konzerns.
  • 28.000 freiwillige Austritte sind vereinbart, die Fabrikkosten sinken.
  • Dennoch bleiben die Herausforderungen angespannt.

AI-generated summary

Why It Matters

VW-Chef Oliver Blume verteidigt auf der Hauptversammlung den Sparkurs des Konzerns angesichts verschärfter Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie. Das Geschäftsmodell muss weiterentwickelt werden, um bis 2030 der attraktivste Automobilhersteller zu sein.

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VW-Chef Blume zieht auf der Hauptversammlung Bilanz: 28.000 freiwillige Austritte sind bereits vereinbart, der Sparkurs zeigt erste Wirkung – doch die Herausforderungen bleiben groß. 18.06.2026 - 10:00 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören

Konzernchef Oliver Blume hatte seine Aktionäre zuletzt 2023 in Präsenz empfangen. (Archivbild) Foto: Britta Pedersen/dpa

Wolfsburg. VW-Chef Oliver Blume hat auf der Hauptversammlung des Konzerns seinen Sparkurs verteidigt. „2026 haben sich die Rahmenbedingungen der Automobilindustrie nochmals verschärft“, sagte er laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript bei dem virtuellen Aktionärstreffen. „Unsere Lage ist angespannt und anspruchsvoll.“ Darauf müsse der Konzern reagieren.

Blume hatte im Frühjahr ein „Zielbild Volkswagen Konzern 2030“ angekündigt und erste Eckpunkte für die Neuausrichtung genannt. „Unser über Jahrzehnte erfolgreiches Geschäftsmodell funktioniert heute nicht mehr. Wir müssen es weiterentwickeln“, sagte er. Daran werde gearbeitet. „Weitere wesentliche Entscheidungen treffen wir gemeinsam mit unserem Aufsichtsrat im Sommer.“

Ziel sei es, 2030 der „weltweit der attraktivste Automobilhersteller“ zu sein. Die Umsatzrendite soll dann bei 8 bis 10 Prozent liegen.

Blume: Verdienen nicht genug Geld

Zugleich zog Blume eine positive Bilanz der bisherigen Bemühungen. Mit neuen Modellen wie dem gerade vorgestellten elektrischen ID. Polo sei die Marke auf dem richtigen Weg. „Mit unseren Produkten stehen wir wieder vorn im Wettbewerb. Allerdings verdienen wir damit nicht genug Geld.“ Zwar zeigten die laufenden Sparprogramme bereits Wirkungen. Dem wirkten aber die neuen Belastungen durch Zölle, Handelsbarrieren und geopolitische Risiken entgegen.

Beim geplanten Abbau von konzernweit 50.000 Stellen bis 2030 liege VW im Plan. Allein bei der Kernmarke, wo 35.000 Stellen wegfallen sollen, werde sich die Belegschaft bis Ende 2026 um 19.000 reduzieren, berichtete Blume. 28.000 freiwillige Austritte seien bereits fest vereinbart, die Fabrikkosten an deutschen VW-Standorten 2025 um mehr als 20 Prozent gesunken.

Überkapazitäten werden abgebaut

Zugleich bekräftigte Blume seine Pläne, die Kapazität der Werke weiter zu senken und Überkapazitäten abzubauen. Bis 2030 will Blume die Kapazität seiner europäischen Werke um weitere 500.000 Fahrzeuge senken - zusätzlich zum bereits laufenden Kapazitätsabbau um eine Million Fahrzeuge bis 2028. Ebenso viele sollen es in China sein, weltweit damit eine Million Autos wegfallen. Details zu konkreten Maßnahmen nannte Blume zunächst nicht.

Das Aktionärstreffen findet erneut rein digital statt - wie bereits in den vergangenen beiden Jahren. Vorstand und Aufsichtsrat sind dabei nicht einmal in Wolfsburg, sondern werden aus München zugeschaltet. In Präsenz hatte Blume die eigenen Anteilseigner zuletzt 2023 empfangen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Umsatzrendite von 8-10% bis 2030

    Likely · Long term

Open Questions

  • Welche konkreten Maßnahmen werden zum Kapazitätsabbau ergriffen?
  • Wie wird sich der Stellenabbau auf die Belegschaft auswirken?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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