Waldbrandgefahr in Bayern auf Stufe 4 gestiegen
Quick Look
- Die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Bayerns ist auf Stufe 4 gestiegen.
- In Lohr am Main wurden offene Feuer verboten.
- Einzelne Regionen könnten sogar Stufe 5 erreichen.
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Why It Matters
Die Waldbrandgefahr in Bayern hat sich auf Stufe 4 erhöht, was den zweithöchsten Wert darstellt. Insbesondere im Nordwesten und Zentrum des Freistaats ist die Gefahr hoch. Dies führt zu Verboten und Verhaltensregeln, um weitere Brände zu verhindern.
Die Waldbrandgefahr ist in weiten Teilen Bayerns auf Stufe 4 gestiegen - also auf den zweithöchsten Wert. Vor allem im Nordwesten und der Mitte des Freistaats besteht laut Deutschem Wetterdienst (DWD) eine hohe Gefahr.
Die unterfränkische Stadt Lohr am Main etwa hat inzwischen offenes Feuer wegen der akuten Brandgefahr komplett verboten. Das gilt auch für Feuer auf privaten Grundstücken, ausgenommen sind nur Grills. Selbst Grablichter sind nach Angaben der Kommune auf Wiesen sowie in Baum- und Heckennähe nicht erlaubt.
In die Bewertung der Waldbrandgefahr fließen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Niederschlag ein. Der Waldbrandgefahrenindex des DWD reicht von Stufe 1 - sehr geringe Gefahr - bis Stufe 5 - sehr hohe Gefahr. In einzelnen Regionen Bayerns wird zur Wochenmitte sogar diese höchste Gefahrenstufe erwartet.
Verhaltensregeln zum Vermeiden von Waldbränden
Auch am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen steigt daher die Anspannung. An dem Berg war Anfang Mai ein Brand ausgebrochen, der nur unter größten Schwierigkeiten gelöscht werden konnte. In dem steilen und unwegsamen Gelände kamen unter anderem Löschhubschrauber zum Einsatz, der Katastrophenfall wurde ausgerufen. Ein Problem waren und sind verborgene Glutnester, die sich im Inneren dicker Bäume, in Wurzelstöcken oder unter der Erde befinden.
Damit keine Brände entstehen, hat das Forstministerium Verhaltenshinweise veröffentlicht. Demnach darf zwischen März und Oktober im Wald nicht geraucht werden. Beim Autofahren dürfen keine Zigarettenkippen aus dem Fenster geworfen werden. Im Wald und in Waldnähe sind keine offenen Feuer erlaubt. Und: Autos dürfen nicht auf trockenem Gras parken, denn ein erhitzter Katalysator könnte dort ein Feuer entzünden.
Grundsätzlich solle man so parken, dass Einsatzfahrzeuge nicht behindert würden, heißt es vom Ministerium. Wer Rauch oder Flammen entdeckt, soll sofort die 112 anrufen.
What to Watch
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In einzelnen Regionen Bayerns wird zur Wochenmitte die höchste Gefahrenstufe 5 erwartet.
Likely · Within days
Open Questions
- Wann genau wird die höchste Gefahrenstufe 5 in einzelnen Regionen erwartet?
- Wie lange werden die Verbote in Lohr am Main voraussichtlich gelten?
- Welche spezifischen Maßnahmen werden ergriffen, um verborgene Glutnester zu bekämpfen?