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BackWarnstreik an Unikliniken: Einschränkungen für Patienten erwartet
Warnstreik an Unikliniken: Einschränkungen für Patienten erwartet
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Die Zeit5/18/2026Law2 min readGermany

Warnstreik an Unikliniken: Einschränkungen für Patienten erwartet

Quick Look

  • Ein ganztägiger Warnstreik an der Uniklinik Ulm führt heute zu möglichen Einschränkungen für Patienten.
  • Die Gewerkschaft Verdi hat die Klinikbeschäftigten zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, da die Tarifverhandlungen festgefahren sind.

AI-generated summary

Why It Matters

Patientinnen und Patienten an der Universitätsklinik in Ulm müssen sich heute auf mögliche Einschränkungen einstellen, da die Gewerkschaft Verdi die Klinikbeschäftigten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen hat. Dies ist Teil einer Tarifrunde für rund 26.000 Beschäftigte der vier Unikliniken in Baden-Württemberg.

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Patientinnen und Patienten an der Universitätsklinik in Ulm sollten sich heute auf mögliche Einschränkungen einstellen. Wegen eines ganztägigen Warnstreiks kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Die Gewerkschaft Verdi rief die Klinikbeschäftigten in der laufenden Tarifrunde zu Arbeitsniederlegungen auf.

Und: Ulm ist laut Verdi nur der Beginn der Warnstreiks in dieser Woche. Am Dienstag sind Kliniken in Freiburg, Heidelberg und Tübingen an der Reihe. Die Gewerkschaft rechnet an beiden Tagen mit insgesamt rund 1.500 Teilnehmenden.

Notfallversorgung gewährleistet, aber ...

Die Notfallversorgung und lebenswichtige Behandlungen sollen weiter gewährleistet bleiben. In Einzelfällen könne es aber zu Einschränkungen oder Verzögerungen kommen, sagte ein Verdi-Sprecher.

Die Uniklinik in Tübingen teilte mit: «Dringliche Behandlungen werden weiterhin durchgeführt, die Akut- und Notfallversorgung wird zu jeder Zeit gewährleistet.» Es könne zu längeren Wartezeiten kommen.

Patientinnen und Patienten, deren Termine verschoben werden müssten, seien aktiv durch die jeweiligen Fachabteilungen informiert worden. Zu den zum Warnstreik aufgerufenen Beschäftigten zählen unter anderem der Pflege- und Funktionsdienst, der medizinisch-technische Dienst und Verwaltungsmitarbeitende.

Rund 26.000 Beschäftigte betroffen

Hintergrund des Warnstreiks ist der festgefahrene Tarifstreit für rund 26.000 Beschäftigte der vier Unikliniken. Verdi fordert 7,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 320 Euro zusätzlich pro Monat für die Beschäftigten. Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten sollen monatlich 250 Euro mehr erhalten. Zudem verlangt die Gewerkschaft für Azubis einen Mobilitätszuschuss in Höhe des Deutschlandtickets.

Die nächste Verhandlungsrunde ist laut dem Arbeitgeberverband der Universitätsklinika (AGU) am 17. Juni. Verdi werde dann ein konkretes Angebot unterbreitet, sagte Heinz Falszewski, Geschäftsführer des AGU. Die wirtschaftliche Situation der Unikliniken in Baden-Württemberg sei schwierig. Hinzu kämen zu erwartende weitreichende Folgen der aktuellen Gesundheitsreform.

© dpa-infocom, dpa:260518-930-93005/1

Open Questions

  • Wie viele Termine werden voraussichtlich verschoben?
  • Wie hoch ist die Beteiligung am Streik in Ulm?
  • Wann wird das konkrete Angebot der Arbeitgeber erwartet?
  • Welche genauen Folgen hat die Gesundheitsreform für die Unikliniken?

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This article was originally published by Die Zeit.

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