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BackWM-Aus und Trainer-Kritik: Ewald Lienen kritisiert Nagelsmann scharf
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Die Welt7/2/2026Sports7 min readGermany

WM-Aus und Trainer-Kritik: Ewald Lienen kritisiert Nagelsmann scharf

Quick Look

  • Nach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft kritisiert Ex-Bundesliga-Trainer Ewald Lienen Bundestrainer Julian Nagelsmann scharf.
  • Auch andere Trainer und Spieler äußern sich zu ihren Spielen und Karrieren.

AI-generated summary

Why It Matters

Das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgt für Aufruhr. Trainer und Spieler äußern sich zu ihren Leistungen und Zukunftsplänen.

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Das peinliche Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgt weiter für Wirbel. Jetzt kritisierte auch Ex-Bundesliga-Trainer Ewald Lienen den Bundestrainer. Und zwar aufs Heftigste. Lienen in seinem Podcast „Der Sechzehner“ über Julian Nagelsmann: „Für mich ist das abenteuerlich schlecht gecoacht. Ein ganzes Land sitzt vor dem Fernsehschirm, und dann schafft es das Trainerteam, so eine Truppe zu demontieren, muss ich fast schon sagen.“

Lienen geht sogar noch weiter: „Das ist Sabotage, wenn ich eine Truppe so hinstelle, und am Ende ohne defensive Qualität, ohne Außenstürmer irgendwie da rumhänge und gucke, wie wir das hinkriegen. Das tut mir weh.“ Der 72-Jährige glaubt, dass „diese intellektualisierte Art“ Nagelsmanns ein Problem sei: „Der Fußball ist nicht so. Du musst als Trainer etwas vorleben. Da muss jemand stehen, wo die ganze Truppe bedingungslos dahintersteht und sagt: Das überzeugt mich bis zum Gehtnichtmehr.“

Vor dem Spiel gegen Österreich heute Abend umd 21.00 Uhr warnt Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente sein Team vor der Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick. Der spanische Coach: „Disziplin, Körperlichkeit, Kopfballstärke – das ist schon immer Teil des österreichischen Spiels. Aber mit Ralf Rangnick haben sie einen weiteren Schritt gemacht.“

Der Spanier weiter: „Jetzt pressen sie höher und machen mehr Druck in der Defensive. Sie haben die Spieler dafür und einen Stil gefunden, der zu ihnen passt und den sie mögen.“

Nur wenige Stunden nach dem dramatischen WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Belgien (2:3 n.V.) zog Senegals Spieler Pape Gueye Konsequenzen und legte seine Karriere in der Nationalmannschaft auf Eis. Der Profi vom spanischen Klub FC Villarreal will dies als Protest gegen Nationaltrainer Pape Thiaw verstanden wissen. Er war nach 66 Minuten ausgewechselt worden.

Seine Entscheidung machte Gueye über sein Instagram-Profil (1,2 Millionen Follower) öffentlich. In seinem Statement schrieb er: „Ich werde noch einmal zurückkommen, um ein paar Worte zu dem Aus zu sagen … aber ich möchte heute schon ankündigen, dass ich, solange dieser Trainerstab im Amt ist, eine Pause bei der Nationalmannschaft einlegen werde.“

Gut gelaunter Auftritt von Thomas Tuchel nach dem Sieg seiner Engländer gegen die Demokratische Republik Kongo (2:1). Der Nationaltrainer sagte über das Comeback nach Rückstand: „Wir haben immer weiter angeklopft. Das war ein echter Härtetest für unsere Nerven und unseren Charakter. Die Reaktion auf den Rückschlag und der unbedingte Glaube waren einzigartig. Genau solche Siege schweißen ein Team bei einer Weltmeisterschaft zusammen. Das gibt uns einen echten, tiefen Glauben für die nächsten Aufgaben.“

Außerdem sprach der Deutsche über die Kinder in England, die das Spiel diesmal wegen des frühen Anstoßes (17 Uhr englischer Zeit) verfolgen konnten. Und für die das Achtelfinale gegen Mexiko am Montagfrüh (1.00 Uhr) eigentlich zu spät beginnt: „Ich bitte die Eltern – schreibt euren Kindern eine Entschuldigung und lasst sie Fußball schauen. Sie werden noch genug in die Schule gehen, aber WM ist nur alle vier Jahre. Wir haben ein großes Spiel in vier Tagen, da brauchen wir die Unterstützung von jedem, vor allem von den Kindern.“

Nationalspieler Jonathan Tah würde trotz seines Fehlversuchs beim frühen WM-Aus gegen Paraguay wieder im Elfmeterschießen antreten. „Ich würde ihn nächstes Mal wieder schießen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen“, schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern bei Instagram.

Tah gab aber auch zu, dass ihn sein Fehlschuss noch immer beschäftige. „Der verschossene Elfmeter ist mir schon Tausende Male durch den Kopf gegangen und man versucht, ihn in seinen Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken“, schrieb der 30-Jährige: „Aber die Realität ist, dass der Ball nicht drin war. Und das tut weh.“

Die USA arbeiten dank eines Sieges in Unterzahl gegen Bosnien-Herzegowina weiter von einer glorreichen Heim-WM. Das Team um Christian Pulisic bezwang die Mannschaft von Trainer Sergej Barbarez im Sechzehntelfinale verdient mit 2:0 (1:0). Im Achtelfinale geht es für die USA nun gegen Belgien.

Folarin Balogun (45. Minute) und Malik Tillman (82.) ließen mit ihren Toren die meisten der 68.827 Zuschauerinnen und Zuschauer im Super-Bowl-Stadion in Santa Clara frenetisch jubeln. Weil Balogun eine umstrittene Rote Karte sah, mussten die von Mauricio Pochettino trainierten Co-Gastgeber rund 30 Minuten zu zehnt spielen.

Im Moment der großen WM-Erleichterung erinnert sich Belgiens Top-Joker Romelu Lukaku an seinen toten Vater. Roger Lukaku, der selbst Fußballer und Nationalspieler für Zaire (heute DR Kongo) war, starb im September des vergangenen Jahres unerwartet und im Alter von gerade einmal 58 Jahren.

„Ich glaube, mein Vater wacht über mich. Ganz sicher“, sagte Lukaku auf dem Rasen von Seattle, nachdem sein Team im WM-Sechzehntelfinale gegen Senegal ein 0:2 noch spektakulär in ein 3:2 nach Verlängerung verwandelt hatte. Der bullige Angreifer hatte daran seinen Anteil und wirkte im Siegerinterview nach dem Fußball-Kampf gerührt und erschöpft.

Belgiens goldene Fußball-Generation hat ein fulminantes Comeback hingelegt und den nächsten heftigen Tiefschlag mit großer Moral abgewendet. Das Team um Doppeltorschütze Youri Tielemans gewann sein Sechzehntelfinale gegen Senegal in Seattle nach Zwei-Tore-Rückstand noch mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Mittelfeldspieler Habib Diarra (24. Minute) und Ismaila Sarr (51.) hatten die Afrikaner in Führung gebracht. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Romelu Lukaku (86.) und Tielemans (89.) sorgten für den Ausgleich. In der Verlängerung verwandelte erneut Tielemans (120.+5) einen Foulelfmeter.

Bei einer riesigen Fan-Feier in Mexiko sind nach dem 2:0 gegen Ecuador mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Frau, ein 44-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau seien in Mexiko-Stadt erstickt, teilten die Behörden in der mexikanischen Hauptstadt mit. Zudem starb demnach ein 30-jähriger Mann an einem epileptischen Anfall.

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum bekundete „Solidarität und Unterstützung“ für die Familien der Opfer. Mehr als eine Million Menschen hatten nach Angaben der Stadtverwaltung auf den Straßen von Mexiko-Stadt den Einzug ihres Teams ins Achtelfinale der WM gefeiert. Die meisten von ihnen versammelten sich rund um das Unabhängigkeitsdenkmal Ángel de la Independencia.

King Kane rettet England: Dank seines Star-Stürmers Harry Kane hat das Team von Trainer Thomas Tuchel eine Blamage vermieden und ist mit großer Mühe ins Achtelfinale eingezogen. Der Mit-Favorit besiegte die DR Kongo nach Rückstand noch mit 2:1 (0:1) und trifft nun auf Co-Gastgeber Mexiko.

Sie wollen keine Zeit verstreichen lassen. Schon am Donnerstag wollen sich die Verantwortlichen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt treffen, mit DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Ligapräsident Hans-Joachim Watzke an der Spitze. Es geht um die Zukunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – und dabei insbesondere um Bundestrainer Julian Nagelsmann. Das vorzeitige Ende der Zusammenarbeit mit dem 38-Jährigen deutet sich an. Die Kritik an ihm ist nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay groß.

Nagelsmann hat zwar noch einen Vertrag bis 2028, doch offenbar sollen in diesen mit Blick auf eine Abfindung Klauseln verankert sein. Der DFB, so heißt es, drängt auf eine rasche sportliche Analyse und Entscheidungsfindung. Jürgen Klopp, der von 2015 bis 2024 den FC Liverpool trainiert hat, gilt als Favorit auf die Nachfolge von Nagelsmann.

Der FC Bayern München hat den marokkanischen WM-Star Ismael Saibari verpflichtet. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, unterschreibt der offensive Mittelfeldspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Die Ablösesumme soll Schätzungen zufolge im Bereich von rund 55 Millionen Euro liegen. Saibaris Vertrag bei der PSV Eindhoven war bis zum 30. Juni 2029 datiert.

Der 25-jährige Saibari war bei der Weltmeisterschaft schon durch seinen Führungstreffer im ersten Vorrundenspiel gegen Brasilien (1:1) in den internationalen Fokus gerückt. Danach gelangen ihm das schnelle 1:0-Siegtor gegen Schottland und ein Treffer beim 4:2 über Haiti. Den Einzug ins Achtelfinale besiegelte Saibari im Elfmeterschießen gegen die Niederlande, als er den entscheidenden Versuch zum Weiterkommen verwandelte.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Julian Nagelsmann wird als Bundestrainer entlassen.

    Likely · Within weeks

  • Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Wie geht es mit Julian Nagelsmann weiter?
  • Wer wird neuer Bundestrainer?
  • Welche Konsequenzen hat das WM-Aus für die Spieler?

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This article was originally published by Die Welt.

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