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BackZahl der Todesopfer nach Erdbeben in Venezuela steigt auf 920
Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Venezuela steigt auf 920
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Handelsblatt6/26/2026World2 min readGermany

Zahl der Todesopfer nach Erdbeben in Venezuela steigt auf 920

Quick Look

  • Nach schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 920 gestiegen, mit mindestens 3300 Verletzten.
  • Die Regierung schätzt Hunderte weitere unter Trümmern.
  • Deutschland und die EU entsenden Hilfsgüter und Rettungskräfte, während der Flughafen Caracas schwer beschädigt wurde.

AI-generated summary

Why It Matters

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschütterte Venezuela, führte zu 920 Todesopfern und schweren Schäden, darunter am Flughafen Caracas. Die Hilfsaktionen liefen zunächst schleppend an.

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Besonders schwer habe es den Bundesstaat La Guaira getroffen. Die Hilfen waren zunächst auch nur schleppend angelaufen, weil der Flughafen in der Hauptstadt Caracas schwer beschädigt wurde.

Caracas. Die Zahl der Erdbebentoten in Venezuela ist auf 920 gestiegen. Mindestens 3300 weitere seien verletzt worden, teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, mit.

Die Regierung schätzte, dass noch Hunderte Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sind. Die US-Erdbebenwarte USGS befürchtet jedoch mehr als 10.000 Todesopfer. Auf einer Website wurden fast 50.000 Menschen als vermisst gemeldet. Die Zahl der betroffenen Menschen wurde von der UN auf sieben Millionen geschätzt. Bislang galt ein Beben im Jahr 1967 mit 240 Toten als das folgenreichste in der jüngeren Geschichte des Landes.

Die Hilfen waren zunächst auch deshalb nur schleppend angelaufen, weil auch der internationale Flughafen unweit der Hauptstadt Caracas schwer beschädigt wurde, als zwei Beben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwochabend (Ortszeit) das südamerikanische Land erschütterten.

Besonders schwer habe es den Bundesstaat La Guaira getroffen, sagte Rodríguez, die das Amt übernahm, nachdem US-Streitkräfte Staatschef Nicolás Maduro im Januar bei einem Militäreinsatz gefangen nahmen, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen. „Wir werden die eingeschlossenen Menschen retten“, sagte sie mit Blick auf etliche ihrer Landsleute, die noch immer unter Trümmern vermutet wurden. „Wir arbeiten unermüdlich an dieser Aufgabe.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius will nach den Erdbeben in Venezuela alles für eine schnelle Unterstützung unternehmen. „Wir wollen sicherstellen, dass das Hilfsmaterial so schnell wie möglich hinkommt“, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch auf der Messe IdeenExpo in Hannover.

Zur Zahl der Opfer sagte er: „Schätzungen gehen in die Tausende, aber wir wissen es eben noch nicht. Und wir haben gesagt, wir wollen schnell bereitstehen, wenn Anforderungen kommen. Sie sind da.“

Die Bundeswehr war zuvor vom niedersächsischen Wunstorf aus mit Transportflugzeugen gestartet, um Hilfsgüter und deutsche Rettungskräfte in das südamerikanische Land zu bringen. An Bord der Bundeswehr-Maschinen sind neben Soldaten zahlreiche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) sowie tonnenweise Material und Technik. Zu den Hilfsgütern zählen unter anderem Wasserfilter, Feldbetten, Zelte und Generatoren.

Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela schicken neben Deutschland auch andere Länder der Europäischen Union Helfer. Insgesamt sind laut Angaben der EU-Kommission mehr als 520 Einsatzkräfte wie Feuerwehrleute und medizinisches Personal unterwegs. Sie kommen unter anderem aus Spanien, Italien und Tschechien.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dankte den Mitgliedsstaaten für ihre Solidarität. „Wir stehen dem venezolanischen Volk in dieser Zeit großer Tragödien und Katastrophen zur Seite“, sagte sie. „Venezuela ist nicht allein.“

Die EU sendet den Angaben zufolge auch Rettungshunde. Zusätzlich stelle man Geodaten und Satellitenbilder zur Verfügung. Je nach Entwicklung wolle man weitere Unterstützung senden.

Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert. Nach Angaben der Regierung des südamerikanischen Landes gibt es Hunderte Tote. Es gibt Hinweise darauf, dass die Gesamtzahl der Vermissten in die Tausende gehen könnte.

Open Questions

  • Wie viele Menschen sind noch unter den Trümmern eingeschlossen?
  • Wie hoch wird die endgültige Opferzahl sein?
  • Wie lange werden die Hilfsaktionen dauern?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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