Breaking
ARمضيق هرمز: قلب المواجهة العسكرية بين طهران وواشنطنARالولايات المتحدة توسع ضرباتها على إيران.. وطهران تعلن مقتل 14 وإصابة 78ARاكتشافات أثرية في تركيا تشير إلى تفاعل ثقافي بين الإنسان العاقل وإنسان نياندرتالARالاتحاد الأوروبي يسعى للتوصل لاتفاق بشأن حزمة عقوبات جديدة ضد روسياARتبادل القصف بين واشنطن وطهران ومزاعم عن مؤامرة لاغتيال ترامبARارتفاع أسعار السندات الهندية وسط ترقب طرح حكومي كبير وتراجع النفطARأسعار الذهب تستقر مع ترقب رفع الفائدة وتزايد المخاطر الجيوسياسيةARالجيش الإسرائيلي يدمر مستودعات أسلحة لحزب الله في لبنانARتحليق مكثف لطائرات أمريكية فوق الخليج وقرب قطرARترامب يغير روايته حول التهديد النووي الإيراني مع سعيه للخروج من الحربARمضيق هرمز: قلب المواجهة العسكرية بين طهران وواشنطنARالولايات المتحدة توسع ضرباتها على إيران.. وطهران تعلن مقتل 14 وإصابة 78ARاكتشافات أثرية في تركيا تشير إلى تفاعل ثقافي بين الإنسان العاقل وإنسان نياندرتالARالاتحاد الأوروبي يسعى للتوصل لاتفاق بشأن حزمة عقوبات جديدة ضد روسياARتبادل القصف بين واشنطن وطهران ومزاعم عن مؤامرة لاغتيال ترامبARارتفاع أسعار السندات الهندية وسط ترقب طرح حكومي كبير وتراجع النفطARأسعار الذهب تستقر مع ترقب رفع الفائدة وتزايد المخاطر الجيوسياسيةARالجيش الإسرائيلي يدمر مستودعات أسلحة لحزب الله في لبنانARتحليق مكثف لطائرات أمريكية فوق الخليج وقرب قطرARترامب يغير روايته حول التهديد النووي الإيراني مع سعيه للخروج من الحرب
Newsgather
BackZahl der Unternehmensinsolvenzen auf Zehnjahreshoch
Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf Zehnjahreshoch
Developing
n-tv Wirtschaft6/23/2026Business3 min readGermany

Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf Zehnjahreshoch

Quick Look

  • Im ersten Halbjahr 2026 gab es in Deutschland so viele Unternehmensinsolvenzen wie seit über zehn Jahren nicht mehr.
  • Creditreform warnt, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist, da die Probleme wie teure Energie und Bürokratie die Wirtschaft belasten.

AI-generated summary

Why It Matters

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Dauerkrise, die zu einer steigenden Zahl von Unternehmensinsolvenzen führt. Teure Energie, zurückhaltende Konsumenten und bürokratische Lasten sind Hauptprobleme.

Font size

So viele Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr seit mehr als zehn Jahren nicht. Creditreform warnt: Der Pleite-Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Denn die Liste der Probleme ist lang.

Die Dauerkrise der deutschen Wirtschaft treibt eine wachsende Zahl von Firmen in die Pleite. 12.900 Unternehmen werden nach Hochrechnungen der Auskunftei Creditreform bis zum Ende des ersten Halbjahres Insolvenz angemeldet haben. Das wären fast acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und der höchste Stand seit den ersten sechs Monaten 2013 mit damals 13.310 Fällen, teilte die Auskunftei mit.

"Der Pleite-Höhepunkt ist noch nicht erreicht", warnte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. "Diese Entwicklung wird sich erst dann wieder stabilisieren, wenn die Wirtschaft endlich wächst. Nach jetzigem Stand also frühestens 2027." Im laufenden Jahr trauen Ökonomen der deutschen Wirtschaft nur ein Mini-Wachstum zu, die Folgen des Iran-Kriegs bremsen den erhofften Aufschwung aus.

Teure Energie, zurückhaltende Konsumenten, bürokratische Lasten - die Liste der Probleme ist lang. Der Iran-Krieg hat die Krise verschärft. Vor allem der Preissprung bei Energie belastet Unternehmen und Verbraucher. Die meisten Insolvenzen gab es im ersten Halbjahr des laufenden Jahres mit fast 7.900 Fällen im Dienstleistungsbereich, zu dem die Gastronomie zählt.

Einen überdurchschnittlichen Anstieg der Pleitezahlen um 28,6 Prozent verzeichnet Creditreform bei Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten. Es traf etwa den Hotelbetreiber Revo-Hospitality-Gruppe, die Baumarktkette Hellweg und den Spielwarenhändler Rofu Kinderland.

Umfeld verzeiht keine Fehlkalkulation

Deutlich mehr Insolvenzen gab es auch bei jungen Unternehmen: Bis zu zwei Jahre nach dem Start am Markt gaben 1.140 Gründerinnen und Gründer auf - gut ein Viertel (25,3 Prozent) mehr als im ersten Halbjahr 2025. "Das schwierige Umfeld verzeiht keine Fehlkalkulationen", sagt Hantzsch.

Insgesamt 165.000 Jobs stehen infolge der Insolvenzen des ersten Halbjahres hierzulande auf der Kippe und damit mehr als vor Jahresfrist (143.000), wie Creditreform schätzt. Die Schadenssumme lag mit geschätzten 28,5 Milliarden Euro dagegen etwas unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (31,2 Milliarden Euro).

Auch immer mehr Privathaushalte, die zuletzt mit wieder kräftiger steigenden Verbraucherpreisen zu schaffen hatten, geraten in finanzielle Not: Im ersten Halbjahr 2026 zählte Creditreform 38.800 Verbraucherinsolvenzen und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg fiel jedoch geringer aus als in den beiden Vorjahren und erreichte nicht das Niveau früherer Jahre.

"Zwar belasten die gestiegenen Lebenshaltungskosten und die Inflation viele Verbraucher, der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich jedoch immer noch weitgehend robust, auch wenn zunehmend insbesondere im verarbeitenden Gewerbe gut bezahlte Stellen abgebaut wurden", analysiert die Auskunftei.

Für das erste Quartal meldeten die Amtsgerichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge 6.275 beantragte Unternehmensinsolvenzen und damit 6,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr 2025 waren amtlichen Zahlen zufolge so viele Unternehmen in Deutschland in die Pleite gerutscht wie seit 2014 nicht: 24.064. Schon 2023 und 2024 hatte die Zahl der Firmenpleiten deutlich zugelegt, nachdem die staatlichen Hilfen aus der Corona-Pandemie ausgelaufen waren, die vielen Betrieben das Überleben gesichert hatten.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Wirtschaft stabilisiert sich frühestens 2027 wieder.

    Speculative · Within years

Open Questions

  • Wann genau wird sich die Wirtschaft stabilisieren?
  • Welche weiteren Branchen werden stark betroffen sein?

Related Topics

This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

Related Stories

More on this topicInsolvenzen