
Streik im Einzelhandel: Ver.di- Demonstrationen in mehreren Städten
Ver.di führt in mehreren deutschen Städten Kundgebungen durch, um für eine 7%-Lohnerhöhung im Einzelhandel zu streiten. Arbeitgeber bieten bis zu 3.5% an.

Ver.di führt in mehreren deutschen Städten Kundgebungen durch, um für eine 7%-Lohnerhöhung im Einzelhandel zu streiten. Arbeitgeber bieten bis zu 3.5% an.

Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag und Freitag zu bundesweiten Warnstreiks im Einzel-, Groß- und Außenhandel aufgerufen. Grund sind stockende Tarifverhandlungen, bei denen Verdi Lohnverluste für die Beschäftigten befürchtet.
Türkei: Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas gegen Oppositionspartei CHP ein, nachdem Oppositionschef Özgür Özel abgesetzt wurde

Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat seiner SPD empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen. Er argumentiert, dass die Partei Wähler zurückgewinnen müsse, die sich von der SPD abgewandt haben. Bundesinnenminister Dobrindt will Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber in Drittstaaten vorantreiben. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer ist offen für höhere Steuern für Vermögende. Bundespräsident Steinmeier ruft zum Engagement für die Demokratie auf. Ein neuer Rekord bei Einbürgerungen zeichnet sich ab. Die DIHK senkt ihre Konjunkturprognose für 2026 auf 0,3 Prozent. Bundesweite Kundgebungen für ein AfD-Verbot sind geplant. Die deutsche Chemieindustrie macht Druck bei EU-Emissionshandel.

Die Gewerkschaft Verdi hat mit bundesweiten Warnstreiks an über 200 Standorten den Druck in der Tarifrunde für den Handel erhöht. Über 5000 Beschäftigte fordern 7 Prozent mehr Lohn, während Arbeitgeber die bisherigen Angebote als ausreichend verteidigen.

Die britische Regierung hat elf Personen, darunter den AfD-Politiker Petr Bystron, die Einreise verboten. Premierminister Keir Starmer begründete dies mit der Verhinderung extremistischer Hetze vor einer geplanten Demonstration des Rechtsextremen Tommy Robinson in London.

Der DGB hat auf den Mai-Kundgebungen massiven Widerstand gegen diskutierte Kürzungen bei Rente, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen angekündigt. Yasmin Fahimi forderte stattdessen stärkere Belastungen für Wohlhabende.