BYD verzeichnet 55 Prozent Gewinnrückgang im ersten Quartal
Chinesischer Elektroautohersteller leidet unter Preiskampf und wegfallenden Förderungen – Export legt deutlich zu
Hızlı Bakış
- BYD hat im ersten Quartal 2026 einen Gewinneinbruch von 55 Prozent auf 4,08 Milliarden Yuan verzeichnet.
- Der Volkswagen-Konkurrent leidet unter dem Preiskampf mit Geely und Xiaomi sowie dem Wegfall staatlicher Förderungen.
- Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 150,2 Milliarden Yuan.
Yapay zekâ özeti
Der große chinesische Elektroautohersteller BYD („Build Your Dreams") hat im ersten Quartal wegen der Rabattschlacht im Heimatmarkt so wenig Gewinn gemacht wie seit über drei Jahren nicht. Unter dem Strich rutschte der Überschuss um 55 Prozent auf 4,08 Milliarden chinesische Yuan (509 Mio. Euro) ab, wie das Unternehmen mit Sitz in Shenzhen mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Es ist der vierte Rückgang des Quartalsgewinns in Folge. Der Umsatz schrumpfte um 12 Prozent auf 150,2 Milliarden Yuan. Die Aktie des Volkswagen-Konkurrenten fiel in Hongkong um mehr als zwei Prozent. Harte Konkurrenz und Wegfall der Förderung sorgen für sinkende Verkaufspreise. BYD muss mehr und mehr Rabatte einräumen. Zudem rutscht der Absatz von Elektroautos in China derzeit ab, weil die Regierung die Förderung zusammengestrichen hat. Im ersten Quartal 2026 verkaufte BYD rund 700.000 Fahrzeuge und damit 30 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Mit der Flaute in China in den ersten Jahresmonaten verlegt sich der Anbieter zunehmend auf den Export. In den ersten drei Monaten zogen die Verkäufe außerhalb Chinas um über die Hälfte an.







