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Europas Wirtschaft zwischen Iran-Krieg-Resilienz und Hitze-Dürre-Gefahr
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Süddeutsche Zeitung8 saat önceBusiness2 dk okumaGermany

Europas Wirtschaft zwischen Iran-Krieg-Resilienz und Hitze-Dürre-Gefahr

Ökonomen korrigieren Wachstumsprognose für die Euro-Zone nach oben, warnen jedoch vor massiven Einbußen durch extreme Dürren.

Hızlı Bakış

  • Trotz Widerstandskraft gegenüber Iran-Kriegsfolgen droht Europas Wirtschaft durch extreme Hitze ein Dämpfer.
  • Bloomberg korrigiert BIP-Prognose auf 0,8 Prozent, während die Triodos Bank Verluste von rund 180 Milliarden Euro durch Dürren befürchtet.

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Die Wirtschaft der Euro-Zone zeigt sich trotz geopolitischer Krisen widerstandsfähig, steht jedoch vor Herausforderungen durch den Klimawandel.

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Die Wirtschaft in Europa zeigt sich nach Einschätzung von Ökonomen zwar erstaunlich resilient gegenüber den Folgen des Iran-Krieges, gleichzeitig aber droht die extreme Hitze und Dürre in weiten Teilen des Kontinents das ohnehin nicht allzu große Wachstum zu gefährden.

Optimistische Zahlen liefert zu Beginn dieser Woche die Nachrichtenagentur Bloomberg. Sie veröffentlicht eine Umfrage unter Wirtschaftswissenschaftlern, die für die Euro-Zone für dieses Jahr von immerhin 0,8 Prozent Wachstum ausgehen. Noch im Juli hatte deren Prognose nur bei 0,5 Prozent gelegen. Die Aufwärtskorrektur geht fast ausschließlich auf die stärkere Entwicklung zwischen April und Juni zurück. Das Bruttoinlandsprodukt legte in diesem Zeitraum um 0,4 Prozent und damit doppelt so stark wie prognostiziert. Für die kommenden Quartale ließen die Befragten ihr Wachstumsprofil unverändert.

Die EU-Kommission erwartet bisher 1,1 Prozent, der Internationale Währungsfonds 0,9 Prozent – allerdings sind in diesen Schätzungen die Auswirkungen der Lage im Nahen Osten noch nicht voll berücksichtigt.

Die auf nachhaltige Projekte spezialisierte niederländische Bank Triodos schreibt allerdings in einem dieser Tage veröffentlichten Bericht, dass die hitzebedingten Störungen das Bruttoinlandsprodukt der EU in diesem Jahr um etwa ein Prozent schmälern könnten. Das entspreche wirtschaftlichen Einbußen von rund 180 Milliarden Euro. Hauptgrund dafür sei eine geringere Arbeitsproduktivität. Allein diese dürfte das EU-BIP um etwa 0,6 Prozent drücken. Die landwirtschaftliche Produktion wird dem Bericht zufolge voraussichtlich um drei bis sieben Prozent zurückgehen.

„Höhere Lebensmittelpreise, eine eingeschränkte Stromerzeugung und höhere Strompreise sowie Beeinträchtigungen im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsverkehr vergrößern den Schaden“, erklärte die Bank. Am stärksten dürfte Frankreich betroffen sein. Dort könnten wiederkehrende Hitzewellen das BIP um etwa 1,4 Prozent verringern und die Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr um 0,6 Prozent schrumpfen lassen. Auch Italien, Spanien und Belgien drohten erhebliche Verluste. Länder wie Polen, die weniger außergewöhnlich heiße Tage verzeichneten, seien voraussichtlich weniger stark betroffen.

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  • Wie stark fallen die tatsächlichen Ernteausfälle aus?
  • Welche konkreten Gegenmaßnahmen planen die betroffenen EU-Staaten?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Süddeutsche Zeitung.

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