FDP-Chef Dürr sagt Abschied - mit Applaus und Kritik an die Regierung
Hızlı Bakış
FDP-Chef Christian Dürr verlässt nach einigem Druck sein Amt, hält eine Abschiedsrede ohne Selbstkritik, greift die schwarz-rote Regierung an und fordert eine Antwort auf den politischen Status Quo.
Yapay zekâ özeti
Doch weil sich die Krise der Partei unter Dürr sogar noch weiter verschärfte, drängte man ihn in den eigenen Reihen zum Rückzug. In Berlin hat der scheidende Vorsitzende nun seine Abschiedsrede gehalten – und wurde sogar mit stehendem Applaus belohnt. Und das, obwohl er auf Selbstkritik völlig verzichtete. Dürr sagte, er habe viel darüber nachgedacht, wo die Liberalen in den vergangenen Monaten noch mutiger, klarer und schneller hätten sein können. Er nannte dafür aber keine Beispiele. Mit den Worten »Ich gehe heute aus einem Amt, meine Heimat bleibt die FDP« verabschiedete sich Dürr, der für keinen Parteiposten mehr kandidiert. Umso schärfer hatte Dürr zuvor hingegen die schwarz-rote Bundesregierung attackiert: Er warf Union und SPD eine maßlose Schuldenpolitik und fehlenden Reformwillen vor. Nach einem Jahr Amtszeit von Kanzler Friedrich Merz (CDU) stecke Deutschland mehr denn je in einer wirtschaftlichen Krise und habe die unbeliebteste Regierung in seiner Geschichte. Dürr forderte: »Es ist unser Auftrag, eine Antwort auf den lähmenden Status quo der deutschen Politik zu sein. Von diesem lähmenden Status quo profitieren die Ränder – links und rechts.«





