Fernando Grande-Marlaska: Spaniens Innenminister und die Migrationskrise in Ceuta
Hızlı Bakış
- Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska zeigt sich zufrieden mit der Lage in Ceuta nach einer massiven Migrationswelle.
- Er beaufsichtigt den Bau einer neuen Barriere und wird Spanien bei einer außerordentlichen EU-Sitzung vertreten, um die europäische Kooperation zu fordern.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska hat nach einer massiven Migrationswelle in Ceuta die Rückkehr zur Normalität verkündet und den Bau einer neuen Grenzbarriere beaufsichtigt. Er ist ein langjähriger Vertrauter von Ministerpräsident Sánchez und hat bereits mehrere Krisen bewältigt.
Fernando Grande-Marlaska ist zufrieden mit sich und seiner Regierung. „Innerhalb von weniger als 48 Stunden hat sich die Lage in Ceuta grundlegend verändert, und die Normalität kehrt zurück“, sagte der spanische Innenminister am Samstag in Ceuta. In der Nordafrika-Exklave beaufsichtigt er den Aufbau der neuen schwimmenden Barriere an der Grenze, die Ministerpräsident Pedro Sánchez bei ihrem gemeinsamen Besuch am Freitag angekündigt hatte. Grande-Marlaska ist einer der engsten und dienstältesten Mitarbeiter des spanischen Regierungschefs.
Kaum war in der Nähe von Madrid der größte Waldbrand in der jüngsten Geschichte Spaniens gelöscht, musste der 64 Jahre alte Jurist aus dem Katastrophengebiet zur größten Migrationskrise seiner Amtszeit eilen. 50.000 Migranten, vorwiegend junge Marokkaner, hatten in wenigen Stunden Ceuta überrannt, das selbst nur 84.000 Einwohner hat.
Am Freitag kehrten fast alle freiwillig zurück – nicht wegen des Durchgreifens der spanischen Sicherheitskräfte, sondern weil sie, wie spanische Medien berichteten, durstig waren und nicht mehr draußen schlafen wollten.
Der frühere Richter gehört zum engsten Zirkel um Ministerpräsident Sánchez. Der Sozialist vertraut dem parteilosen Basken wie wenig anderen. Er ernannte ihn nach seinem Amtsantritt 2018 und wollte nach seinen drei Wiederwahlen nicht auf ihn verzichten. Zahllose Rücktrittforderungen ignoriert er seit Jahren.
In Spanien sprechen manche deshalb schon von den „sieben Leben“ von Grande-Marlaska. Auch jetzt forderte die Opposition dessen Demission. Die Regierung hatte sich auf den Kampf gegen die verheerenden Brände konzentriert und erst sehr spät erkannt, wie viele Menschen auf dem Weg nach Ceuta waren.
Aber Grande-Marlaska ist durch viele Krisen gestählt. Es ist nicht sein erster Migrantenansturm. Auch in Melilla und auf den Kanaren musste er in den acht vergangenen Jahren ähnliche Herausforderungen bewältigen. Dazu kam die Auseinandersetzung mit den katalanischen Separatisten, der Kampf gegen Rauschgiftschmuggler, die Corona-Pandemie, ein Vulkanausbruch und Korruptionsvorwürfe gegen die Führung des Sicherheitsapparats.
Die jüngsten Vorwürfe gegen sein spätes Eingreifen schienen ihn aber zu treffen – besonders die, die aus Ländern wie Italien kamen. Am Wochenende schimpfte er in Ceuta über europäische Partner, „die eine absolut egoistische und unkooperative Haltung an den Tag gelegt haben“. Sánchez schickt seinen Paladin auf eine außerordentliche Sitzung der EU-Innenminister, die Spanien beantragt hat.
Grande-Marlaska wird seine Regierung ähnlich deutlich verteidigen, er hat sich nie versteckt – auch nicht in seinem Privatleben. Seit den Neunzigerjahren lebt er mit seinem Partner, einem Lehrer, zusammen. 2005 gehörte der Karrierejurist zu den ersten Spaniern, der nach der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe sofort seinen Lebenspartner heiratete.
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Spanien wird eine außerordentliche Sitzung der EU-Innenminister abhalten.
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- Wie werden die EU-Innenminister auf Spaniens Forderungen reagieren?
- Welche langfristigen Auswirkungen hat die neue Grenzbarriere?
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