Grünen-Co-Chef Banaszak fordert weitere Parteireformen
Hızlı Bakış
- Felix Banaszak, Co-Vorsitzender der Grünen, fordert nach den jüngsten Satzungsänderungen weitere Reformen, um die Partei bürgernäher zu gestalten und von ihrer Gremienlastigkeit zu befreien, wie er dem Handelsblatt mitteilte.
- Er plädiert für mehr Begegnung und Gemeinschaft statt Gremienarbeit.
Yapay zekâ özeti
Berlin. Es gibt in der Politik immer einen, dem die Dinge nicht weit genug gehen. Bei den Grünen ist das an diesem Mittwoch Co-Parteichef Felix Banaszak. Die Parteimitglieder haben zwar überraschend alle vom Vorstand vorgeschlagenen Satzungsänderungen angenommen: Die Grünen bekommen jetzt ein Präsidium, eine Generalsekretärin und sie stoppen die Antragsflut bei Parteitagen, um nur einige Änderungen zu nennen.
Doch Banaszak sieht die Partei trotzdem nicht ausreichend auf die Herausforderungen dieser Zeit vorbereitet. Er will noch mehr an den gremien- und detailverliebten Grünen ändern. „Diese Zeit braucht weniger Belehrung und mehr Begegnung, weniger Gremien und mehr Gemeinschaft“, sagt Banaszak im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Damit zielt ausgerechnet der Spitzenvertreter des linken Flügels auf die Grundstrukturen der Partei, das Parteispektrum, das in großen Teilen besonders stolz auf die basisdemokratische Veranlagung ist. Doch Banaszak ist das egal: „Die Grünen müssen mehr Heimat und weniger Stuhlkreis sein.“
Er will, dass die Grünen mehr Grillabende und Müllsammel-Aktionen starten, um neue Leute zu überzeugen, anstatt lauter Anträge zu schreiben, zu diskutieren, zu verhandeln, sich in Spiegelstrichen zu verhaken: „Das dauert Stunde um Stunde und draußen bekommt niemand etwas davon mit.“ Dafür hat Banaszak einige Ideen, die er jetzt in die Partei einbringen will.






