Lufthansa senkt Gewinnprognose für 2026 wegen Iran-Krieg und Streiks
Der bereinigte operative Gewinn im zweiten Quartal ist um 56 Prozent eingebrochen. Vorstandschef Carsten Spohr rechnet nun mit einem möglichen Gewinnrückgang.
Hızlı Bakış
- Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks belasten die Lufthansa im zweiten Quartal massiv.
- Vorstandschef Carsten Spohr hält für 2026 nun einen Gewinnrückgang für möglich und korrigiert die bisherigen Pläne nach unten.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Der Iran-Krieg und Streiks treiben die Kerosinpreise in die Höhe und belasten die Luftfahrtbranche.
Frankfurt/Main. Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks sind die Lufthansa im zweiten Quartal teuer zu stehen gekommen. Für 2026 hält Vorstandschef Carsten Spohr deshalb jetzt doch einen Gewinnrückgang für möglich.
Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) dürfte im Gesamtjahr 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro erreichen, teilte der Lufthansa-Konzern in Frankfurt mit. Bisher hatte Spohr den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro trotz der immens gestiegenen Treibstoffkosten infolge des Kriegs „deutlich“ übertreffen wollen.
Doch im zweiten Quartal brockten die immens gestiegenen Kerosinpreise dem Konzern einen herben Gewinneinbruch ein. Der bereinigte operative Gewinn sackte um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro nach unten.
Der Überschuss brach auch wegen eines positiven Steuereffekts aus dem Vorjahr sogar um 88 Prozent auf 123 Millionen Euro ein. Damit schnitt die Lufthansa noch schlechter ab als von Analysten im Schnitt erwartet.
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