Millionen-Hilfe gegen Eichenprozessionsspinner in Sachsen-Anhalt
Hızlı Bakış
- Sachsen-Anhalt stellt eine Million Euro zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners bereit.
- Kommunen erhalten finanzielle Unterstützung für Maßnahmen wie das Absaugen von Nestern und den Einsatz von Bioziden.
- Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne betont die Gesundheitsgefährdung durch den Schädling.
Yapay zekâ özeti
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Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners reizen Haut und Schleimhäute und können Allergien auslösen. Stark betroffene Kommunen können sich die Bekämpfung oft nicht leisten.
Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners reizen Haut und Schleimhäute und können sogar Allergien auslösen. Im Kampf gegen den Schädling bekommen Landkreise und kreisfreie Städte in Sachsen-Anhalt erneut Unterstützung vom Gesundheitsministerium. Insgesamt eine Million Euro würden in diesem Jahr ausgezahlt, teilt das Ministerium in Magdeburg mit.
Finanzielle Hilfe erhalten demnach die Städte Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle sowie die Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Börde, Stendal, Wittenberg und der Altmarkreis Salzwedel. Bezuschusst wird etwa der Einsatz von Bioziden und Fadenwürmern oder auch, wenn Fachfirmen die Nester absaugen.
«Der Eichenprozessionsspinner ist nicht nur ein Forstschädling, sondern gefährdet bei intensivem Befall im öffentlichen Grün und in Gärten auch die Gesundheit von Menschen», sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD).
Stark betroffene Kommunen könnten sich der Ministerin zufolge eine Bekämpfung im notwendigen Umfang nicht leisten. Das Land hilft seit 2019 mit einem Zuwendungsprogramm finanziell bei der Bekämpfung.


