Prozess gegen mutmaßlichen Auftragsmörder in Köln beginnt
Hızlı Bakış
- In Köln begann der Prozess gegen einen 18-jährigen Schweden, der sich als Auftragsmörder angeboten haben soll.
- Er reiste 2025 nach Köln, um einen Mann zu töten, wurde aber festgenommen.
- Die Auftraggeber sollen Verbindungen zum Rockermilieu haben.
Yapay zekâ özeti
Neden Önemli?
Ein Prozess gegen einen 18-jährigen Schweden wegen des Angebots, als Auftragsmörder zu arbeiten, hat vor dem Kölner Landgericht begonnen. Der Angeklagte soll im September 2025 nach Köln gereist sein, um einen Mann gegen Bezahlung zu töten. Nach einem Hinweis schwedischer Behörden wurde er im Oktober 2025 in Köln festgenommen. Die Auftraggeber sollen Verbindungen zum Rockermilieu haben und sich in der Türkei aufhalten.
Er soll sich übers Internet als Auftragsmörder angeboten haben: Vor dem Kölner Landgericht hat der Prozess gegen einen 18-Jährigen wegen Sich-Bereit-Erklärens zu einem Mord begonnen.
Nach Angaben eines Gerichtssprechers wirft die Anklage dem damals 17 Jahre alten Schweden vor, im vergangenen September nach Köln gereist zu sein, um dort gegen Bezahlung einen Mordanschlag auf einen Mann zu verüben.
Nach einem Hinweis schwedischer Behörden habe der Jugendliche aber im Oktober 2025 in einer Wohnung in Köln festgenommen werden können. Dabei seien auch eine Schusswaffe und Munition sowie eine «Gesichtsmaske aus Silikon» sichergestellt worden, sagte der Sprecher.
Weil der Angeklagte im Tatzeitraum nicht volljährig war, findet der Prozess vor einer Jugendkammer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu zehn Jahre Haft nach Jugendstrafrecht.
Auftraggeber sollen Verbindung ins Rockermilieu haben
Auftraggeber für den Anschlag sollen nach Angaben des Sprechers drei sich in der Türkei aufhaltende Männer gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass ein Bezug zum Rockermilieu besteht.
Der Kontakt der mutmaßlichen Auftraggeber zum Angeklagten sei über einen ebenfalls in Schweden ansässigen Vermittler hergestellt worden. Dieser habe «ein Netzwerk zur Rekrutierung von Personen zur Begehung schwerwiegender Straftaten wie Tötungsdelikte oder Sprengstoffanschläge im In- und Ausland» unterhalten. Die Tat sei dem Kriminalitätsphänomen «Crime as a service» – also Verbrechen als Dienstleistung – zuzurechnen.
Nach seiner Einreise nach Deutschland seien dem damals 17-Jährigen eine Wohnung in Köln und eine halbautomatische Schusswaffe zur Verfügung gestellt worden. Zudem habe er ein Foto der «Zielperson» sowie Informationen zu deren Aufenthaltsort erhalten. Daraufhin soll sich der Angeklagte bei zwei Gelegenheiten mit der geladenen Pistole «auf die Lauer gelegt haben» – das potenzielle Opfer sei jedoch nicht erschienen.
Schüsse auf Zielperson durch anderen Täter
Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage bestätigte, wurden im Dezember in Köln-Dellbrück dann tatsächlich mehrere Schüsse auf die mutmaßliche Zielperson abgefeuert, allerdings von einem anderen Täter. Das Opfer, das ebenfalls Verbindungen ins Rockermilieu haben soll, überlebte schwer verletzt.
Inzwischen wurde laut Staatsanwaltschaft ein 28 Jahre alter Tatverdächtiger in Schweden verhaftet, der aufgrund eines internationalen Haftbefehls nun in Auslieferungshaft sitzt. Wann er nach Deutschland überstellt wird, blieb zunächst unklar.
Bundan Sonra Ne Olabilir?
Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Der Angeklagte wird verurteilt.
Çok muhtemel · Aylar içinde
Weitere Ermittlungen gegen die Auftraggeber und den Vermittler.
Muhtemel · Aylar içinde
Auslieferung des Tatverdächtigen aus Schweden nach Deutschland.
Olası · Aylar içinde
Açık Sorular
- Wann genau wird der Tatverdächtige aus Schweden nach Deutschland überstellt?
- Wer sind die genauen Auftraggeber und ihre Rollen im Rockermilieu?
- Welche Rolle spielte der Vermittler genau und wie ist sein Netzwerk strukturiert?
- Warum erschien die Zielperson nicht zu den vereinbarten Gelegenheiten?