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GeriSchülerin findet 2.700 Jahre alten Bronzearmring
Schülerin findet 2.700 Jahre alten Bronzearmring
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Die Zeit15.06.2026Other2 dk okumaGermany

Schülerin findet 2.700 Jahre alten Bronzearmring

Hızlı Bakış

  • Die zwölfjährige Lilly Then fand einen rund 2.700 Jahre alten Bronzearmring in Aulendiebach.
  • Das Schmuckstück aus der frühen Eisenzeit wird nun im Museum Keltenwelt am Glauberg ausgestellt.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Ein 2.700 Jahre alter Bronzearmring aus der frühen Eisenzeit wurde von einer Schülerin in Aulendiebach gefunden und wird nun im Museum Keltenwelt am Glauberg ausgestellt.

Yazı boyutu

Mit ihrem Zufallsfund eines Bronzearmrings ist der zwölfjährigen Schülerin Lilly Then eine kleine archäologische Sensation gelungen: Am Rand einer Wiese im Büdinger Stadtteil Aulendiebach in der Wetterau entdeckte das Mädchen, das dort mit einer Freundin unterwegs war, den am Boden liegenden Armring. Mittlerweile steht fest: Es handelt sich um ein rund 2.700 Jahre altes Schmuckstück aus der frühen Eisenzeit, das dank Lillys Umsicht seinen Weg in das Museum Keltenwelt am Glauberg gefunden hat.

Der massive Armring aus Bronze war nach Einschätzung der dortigen Experten Teil einer eisenzeitlichen Tracht. Als charakteristisch für die sogenannte Hallstattzeit - einer frühen Epoche der keltischen Kultur - gelten ein runder Stabquerschnitt, verdickte Enden und eine feine Rippenverzierung des Reifs. Meist seien solche Schmuckstücke als Grabbeigaben überliefert worden und gäben wichtige Hinweise auf Kleidung, Schmuckvorlieben und gesellschaftliche Rollen in jener Epoche. Dass sie so vollständig erhalten wie in diesem Fall gefunden werden, sei selten, sagte der Direktor des Museums, Marcus Coesfeld.

Fundstück im Müllbeutel geborgen

Damit mache der Armring ein weiteres Mal deutlich, dass der Glauberg bereits seit der frühen Eisenzeit besiedelt war. Zudem könnten solche Einzelfunde wichtige Hinweise auf mögliche bisher unentdeckte Grabhügel bieten - und seien deshalb ein Glücksfall für die Forschung.

Lilly Then war nach eigenen Worten bereits in der Grundschulzeit «bei den Kelten zu Besuch», und auch in der Gesamtschule Konradsdorf im gleichnamigen Ortenberger Ortsteil sei das Thema bereits behandelt worden, sagte die Zwölfjährige. Als sie den Armring fand, habe sie schon geahnt, dass dieser sehr alt sein müsse. Sie packte das zunächst sehr schmutzige Schmuckstück mit Wasser in einen Müllbeutel, nahm in mit nach Hause und zeigte ihn ihrer Mutter Martina Then.

Schulleiter verständigte Kelten-Forschungszentrum

Über eine Bilder-Suche im Internet habe ihre Mutter herausgefunden, dass es sich um einen keltischen Armreif handeln dürfte. Das Mädchen nahm das Fundstück daraufhin mit in die Schule, wo schließlich der geschichtsbegeisterte Schulleiter Tobias Stolte von ihm Kenntnis erlangte. Er verständigte daraufhin den Leiter des Forschungszentrums der Keltenwelt am Glauberg.

Mit ihrem Verhalten sei Lilly ein großes Vorbild, sagte Coesfeld, und dankte der Schülerin ausdrücklich. Der Armring werde jetzt zunächst im Tresor der Keltenwelt aufbewahrt und zum Glauberg-Jubiläum am 28. Juni in dem Museum ausgestellt. Vor 30 Jahren war die weltberühmte Statue des Keltenfürsten an dem Berg entdeckt und geborgen worden. Der Reif soll danach im Wiesbadener Schloss Biebrich verbleiben, möglich wäre aber längerfristig eine Aufnahme in die Sammlung des Museums in der Wetterau.

Den genauen Fundort wollten die Experten derweil auch aus Sorge vor möglichen Raubgrabungen nicht nennen - denn Sondengänge sind rund um den Glauberg nach wie vor ein Thema. Durch Begehungen werde man die Umgebung der Fundstelle jetzt zunächst in den Blick nehmen, hieß es.

Açık Sorular

  • Wo genau wurde der Armring gefunden?
  • Gibt es weitere Funde in der Umgebung?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Die Zeit.

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