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GeriSchwere Erdbeben erschüttern Venezuela – Hunderte Tote befürchtet
Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela – Hunderte Tote befürchtet
Acil
FAZ25.06.2026Dünya3 dk okumaGermany

Schwere Erdbeben erschüttern Venezuela – Hunderte Tote befürchtet

Hızlı Bakış

  • Zwei schwere Erdbeben der Magnituden 7,2 und 7,5 erschütterten am Mittwochabend die venezolanische Hauptstadt Caracas und weite Teile des Nordens des Landes.
  • Zahlreiche Gebäude stürzten ein, es gab mindestens 164 Tote und zahlreiche Verletzte.
  • Seismologen befürchten einen drastischen Anstieg der Opferzahlen.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

Zwei schwere Erdbeben mit Magnituden von 7,2 und 7,5 ereigneten sich in Venezuela, was zu schweren Schäden und zahlreichen Opfern führte. Die tektonische Situation entlang der venezolanischen Nordküste birgt ein hohes Erdbebenrisiko.

Yazı boyutu

Die beiden schweren Erdbeben, die am Mittwochabend die venezolanische Hauptstadt Caracas und weite Teile des Nordens des Landes erschütterten, waren außergewöhnlich stark. Sie kamen aber nicht überraschend. Entlang der Nordküste Venezuelas schiebt sich die Karibische Erdkrustenplatte mit einer Geschwindigkeit von etwa zwei Zentimetern pro Jahr gegenüber der großen und stabilen südamerikanischen Platte nach Osten. Entlang dieser komplexen Bruchlinie kommt es immer wieder zu spürbaren Erdbeben, die oft Schäden an Bauwerken verursachen.

Allerdings waren die beiden jüngsten Erdbeben, die sich im Abstand von nur 39 Sekunden etwa 100 Kilometer westlich von Caracas ereigneten, mit Magnituden von 7,2 und 7,5 besonders stark. Zahlreiche Häuser in der Hauptstadt und entlang der Nordküste des Landes stürzten ein.

Erste Fotos aus dem betroffenen Gebiet zeigen schwere Schäden an Gebäuden, die zum Teil zusammenbrachen. Auch vom in Küstennähe gelegenen internationalen Flughafen von Caracas wurden schwere Schäden gemeldet. Nach ersten Meldungen aus dem Katastrophengebiet gab es zahlreiche Verletzte und mindestens 32 Todesopfer, die Zahl stieg am Donnerstagmittag auf 164. Seismologen befürchten, dass zahlreiche Menschen unter den Trümmern ihrer Häuser verschüttet wurden und die Zahl der Opfer drastisch steigen könnte.

Gebäude sind nicht erdbebensicher gebaut

Viele Gebäude in dem südamerikanischen Land sind ohne Erdbebenverstärkungen gebaut worden und deshalb gegenüber Erschütterungen besonders anfällig. Nach Angaben des mit der weltweiten Erdbebenüberwachung befassten amerikanischen geologischen Dienstes USGS gab es in Venezuela in den vergangenen 125 Jahren lediglich fünf weitere Erdbeben mit ähnlich starken Magnituden von mehr als 7. Das folgenreichste Erdbeben in dem Land im vergangenen Jahrhundert ereignete sich im Juli 1967, als Erdstöße der Magnitude 6,6 Caracas erschütterten. Damals kamen mindestens 240 Menschen ums Leben. Im März 1812 kamen bei einem schweren Erdbeben mindestens 30.000 Menschen in den Städten Caracas und Mérida ums Leben.

Schwere Erdbeben sind entlang der Pazifikküste in Südamerika keine Seltenheit. So ereignete sich das schwerste bisher weltweit gemessene Erdbeben in Chile. Es erreichte im Mai 1960 die Rekordmagnitude von 9,5. Der Grund für die hohe Seismizität in diesem Teil der Welt: Dort schiebt sich die Nazca-Erdkrustenplatte unter die Südamerikanische Platte. Bei diesem Subduktionsvorgang verhakeln sich die beiden Platten und stauen dabei mechanische Energie auf. Wird die Bruchfestigkeit des Gesteins überschritten, kann es zu sehr schweren Erdbeben kommen.

In Venezuela ist die tektonische Situation aber anders. Dieses Land im Norden Südamerikas grenzt nicht an den Pazifik, sondern an seiner Nordküste an das Karibische Meer. Unter diesem Gewässer bewegt sich eine selbständige, recht kleine Erdkrustenplatte langsam in Richtung Osten und schrammt dabei entlang der venezolanischen Küste entlang des südamerikanischen Kontinents.

Diese Bewegung ist vergleichbar mit der San-Andreas-Verwerfung entlang der Kontaktzone zwischen der Pazifischen Platte und der Westküste des nordamerikanischen Kontinents. Dementsprechend kommt es in beiden Regionen zu Erdbeben. Weil die Karibische Platte sich aber nur halb so schnell wie ihr pazifisches Gegenstück an der amerikanischen Westküste bewegt, sind die Erdbeben in Venezuela im Mittel schwächer als jene in Kalifornien. Deshalb war die große Stärke der beiden jüngsten Erdbeben in Venezuela überraschend. Sie trafen das ohnehin politisch und wirtschaftlich arg gebeutelte Land besonders stark.

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  • Die Opferzahl wird durch verschüttete Personen unter den Trümmern weiter drastisch steigen.

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Açık Sorular

  • Wie hoch wird die endgültige Opferzahl sein?
  • Wie wird die internationale Gemeinschaft reagieren?
  • Welche Hilfsmaßnahmen werden eingeleitet?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: FAZ.

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