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GeriUS General confirms no immediate deployment of mid-range missiles to Germany
US General confirms no immediate deployment of mid-range missiles to Germany
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Handelsblatt19.05.2026Dünya2 dk okumaGermany

US General confirms no immediate deployment of mid-range missiles to Germany

Hızlı Bakış

  • US General Alexus Grynkewich confirmed that the US will not deploy long-range mid-range missiles to Germany as planned.
  • This follows a dispute between Trump and German Chancellor Merz.

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Neden Önemli?

Eine Vereinbarung aus dem Jahr 2024 sah die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ab 2026 vor, um die Abschreckung gegen Russland zu stärken. Nach einem Streit zwischen US-Präsident Trump und dem deutschen Bundeskanzler Merz gibt es nun Zweifel an der Umsetzung.

Yazı boyutu

Die Verlegung von US-Mittelstreckenwaffen nach Deutschland sollte eigentlich die Abschreckung gegen Russland stärken. Jetzt bestätigt ein US-General, dass es anders kommen wird. 19.05.2026 - 17:34 Uhr Quelle: dpa Artikel anhören

Der Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte in Europa, Alexus Grynkewich, erwartet kurzfristig keine weiteren Ankündigungen - langfristig aber schon. Foto: Elisa Schu/dpa

Brüssel. Der US-General und Nato-Oberbefehlshaber Alexus Grynkewich hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten vorerst keine weitreichenden Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationieren werden. Die zuvor geplante Verlegung eines sogenannten „Long Range Fires Battalion“ werde nicht beginnen, sagte der US-General, der gleichzeitig auch Befehlshaber des für Europa zuständigen US-Militärkommandos Eucom ist.

Grynkewich erklärte zudem, dass der von US-Präsident Donald Trump angekündigte Abzug von rund 5.000 Soldaten aus Europa zu einem beträchtlichen Teil über die Rückkehr eines sogenannten Brigade Combat Team erfolgen werde.

Zu möglichen weiteren Anpassungen der US-Truppenstärke in Europa sagte Grynkewich, kurzfristig erwarte er keine anderen Ankündigungen. Langfristig sollte man durchaus mit weiteren Rückverlegungen rechnen, da Europa seine Fähigkeiten und Kapazitäten weiter ausbaue und mehr Verantwortung für die konventionelle Verteidigung Europas übernehme.

Trump will sich nicht an Biden-Pläne halten

Eine Abmachung aus dem Jahr 2024 hatte eigentlich vorgesehen, dass die USA von 2026 an in Deutschland wieder Mittelstreckenwaffen mit konventionellen Sprengköpfen stationieren, die weit bis nach Russland reichen. Darunter sollten Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit einer Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern sein, Raketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen.

Zuletzt hatten sich allerdings Hinweise verdichtet, dass sich die Trump-Administration nicht an die von der Vorgängerregierung getroffene Absprache halten will. Vorausgegangen war ein verbaler Schlagabtausch zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Trump.

Schlagabtausch mit Merz

Merz hatte bei einer Diskussion mit Schülern gesagt, die USA könnten den Krieg nicht schnell beenden, „weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“.

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Trump attackierte Merz im Anschluss persönlich und warf ihm vor, keine Ahnung zu haben, wovon er spreche. Danach kündigte er den Abzug von Soldaten aus Deutschland an.

Auf die Frage, ob die USA die 2024 von Präsident Joe Biden zugesagten Tomahawk-Mittelstreckenraketen an Deutschland liefern, sagte Merz dann wenig später in der ARD: „Wie ich es im Augenblick sehe, gibt es auch aus den USA heraus ganz objektiv kaum eine Möglichkeit, Waffensysteme dieser Art abzugeben.“

Die Hoffnung der Bundesregierung ist nun, dass Deutschland Tomahawk-Marschflugkörper zumindest kaufen kann. Zudem wird geprüft, ob nicht ein Joint Venture zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen geschaffen werden könnte, um Tomahawk-Marschflugkörper künftig auch in Deutschland produzieren zu können. Darüber hatte zunächst die „Welt“ berichtet.

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  • Deutschland wird versuchen, Tomahawk-Marschflugkörper zu kaufen.

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  • Es wird ein Joint Venture zur Produktion von Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland geprüft.

    Olası · Orta vadede

  • Langfristig sind weitere Rückverlegungen von US-Truppen aus Europa zu erwarten.

    Muhtemel · Uzun vadede

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  • Wird Deutschland Tomahawk-Marschflugkörper doch noch kaufen können?
  • Wird ein Joint Venture zur Produktion von Tomahawk-Marschflugkörpern in Deutschland realisiert?
  • Wie wird sich die Reduzierung der US-Truppenstärke auf die europäische Verteidigungsfähigkeit auswirken?
  • Welche langfristigen Anpassungen der US-Truppenstärke in Europa sind zu erwarten?

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