US-Präsident droht mit 100 Prozent Zoll auf Generika
Die Maßnahme soll die Produktion in die USA holen, könnte aber US-Patienten schaden und ist wohl eine Verhandlungstaktik.
Hızlı Bakış
- US-Präsident Donald Trump plant, ab Sommer 2028 Zölle von 100 bis 200 Prozent auf Generika zu erheben, um die Produktion in die USA zu verlagern und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
- Kritiker befürchten höhere Preise und geringere Verfügbarkeit für US-Patienten.
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Der US-Präsident droht mit 100 bis 200 Prozent Zöllen auf Generika ab Sommer 2028, um die inländische Produktion zu fördern und die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Er nutzt dies auch im Wahlkampf.
Der US-Präsident will Generika mit 100 Prozent Zoll belegen, um die Produktion in sein Land zu holen. Schaden würde das vor allem US-Patienten. Die Drohung ist Ausgangspunkt für Verhandlungen.
Mit der neuen Drohung verschärft der US-Präsident den Druck auf Generikahersteller außerhalb der USA. Foto: UPI/laif
Das Muster ist altbekannt: Der US-Präsident spricht apokalyptisch anmutende Drohungen aus, um sich eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen. So auch im Fall der Generikahersteller.
Im Sommer 2028 will Donald Trump zunächst für ein Jahr Zölle von 100 Prozent auf Generika einführen. Danach soll der Wert dieser Medikamente, die Markenpräparaten gleichen, aber meist deutlich günstiger sind, auf 200 Prozent steigen.
Der Präsident will damit die Versorgungssicherheit erhöhen, Arbeitsplätze schaffen und Investitionen im Land fördern. Zugleich nutzt er das Thema niedrigerer Medikamentenpreise für den Wahlkampf vor den Kongresswahlen 2026. Dabei dürfte er genau das Gegenteil erreichen: höhere Preise für US-Patienten, weniger Anbieter und eine stärkere Abhängigkeit von wenigen Produzenten.
Warum die Rechnung für Washington nicht aufgeht
Die Generikabranche hat niedrige Margen im Gegensatz zu Markenpharmaprodukten. Die zusätzliche Zollbelastung könnte deshalb die Wirtschaftlichkeit vieler Generika beeinträchtigen und so zu höheren Preisen und geringerer Verfügbarkeit führen.
Aus gutem Grund hatte Trump Generika bislang von Zöllen ausgenommen. Er weiß, dass Zölle die Lieferketten für unverzichtbare Arzneimittel gefährden würden. Genau deshalb ist ein Preisdeal der wahrscheinlichste Ausgang. So wie die US-Regierung bereits mit der Pharmaindustrie Vereinbarungen ausgehandelt hat, dürfte sie auch hier auf Zusagen zu Investitionen und Preisen setzen – gegen einen Verzicht auf Zölle.
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Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz
Ein Preisdeal zwischen der US-Regierung und der Pharmaindustrie ist der wahrscheinlichste Ausgang.
Çok muhtemel · Aylar içinde
Açık Sorular
- Wie werden Generikahersteller auf die Drohung reagieren?
- Welche konkreten Vereinbarungen werden im "Preisdeal" getroffen?
- Wie beeinflusst dies die Kongresswahlen 2026?





