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GeriVerfassungsschutz darf AfD in Bayern weiter beobachten
Verfassungsschutz darf AfD in Bayern weiter beobachten
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Die Zeit17.06.2026Siyaset1 dk okumaGermany

Verfassungsschutz darf AfD in Bayern weiter beobachten

Hızlı Bakış

  • Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass der Verfassungsschutz die AfD in Bayern weiter beobachten darf.
  • Die Partei hatte Berufung eingelegt, die nun abgewiesen wurde.
  • Grund sind Aussagen zur Remigration, die als verfassungsfeindlich eingestuft werden.

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Der Bayerische Verfassungsschutz darf die AfD in Bayern wegen Verdachts auf verfassungswidrige Bestrebungen weiter beobachten. Die Partei hatte gegen ein entsprechendes Urteil Berufung eingelegt, die nun abgewiesen wurde.

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Der Bayerische Verfassungsschutz darf die AfD in dem Freistaat wegen des Verdachts auf verfassungswidrige Bestrebungen in der Partei weiter beobachten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof ließ eine Berufung des AfD-Landesverbands gegen ein entsprechendes Urteil des Verwaltungsgerichts München ab.

Der Verwaltungsgerichtshof begründete die Entscheidung mit Aussagen der Partei zur Remigration, die zu »Umsturzphantasien oder zu einer fortgesetzten Agitation gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung das Maß der zulässigen Kritik am verfassungsrechtlichen System überstiegen«. Die von der AfD aufgeworfenen Fragen seien bereits in der Rechtsprechung geklärt, die Einwände gegen das Urteil griffen nicht durch. Die Entscheidung ist demnach unanfechtbar.

Grund für die Beobachtung des Parteiverbands durch den bayerischen Verfassungsschutz war ein Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz vom Juni 2021. Das Verwaltungsgericht München hatte einen Eilantrag der Partei gegen die Entscheidung abgelehnt. Auch im Hauptsacheverfahren erhielt die AfD nicht Recht.

Das Gericht ließ damals keine Berufung zu. Dies versuchte die AfD nun über den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einzufordern – auch dies ist gescheitert.

Parteivorstand sollte abgewählt werden

Der bayerische AfD-Landesverband befindet sich derzeit in einem Machtkampf. Auf dem Landesparteitag im Oktober sprachen sich 57 Prozent der anwesenden Mitglieder für eine Abwahl eines Großteils des amtierenden Vorstands aus. Die Antragsteller kritisierten fehlende Professionalität im Landesverband. Weil keine Zweidrittelmehrheit zustande kam, scheiterte die Abwahl. Die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel hatte den Verband kürzlich öffentlich zur Geschlossenheit aufgerufen.

Açık Sorular

  • Wie wird die AfD auf die Entscheidung reagieren?
  • Welche konkreten Maßnahmen wird der Verfassungsschutz ergreifen?

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