Asiatische Börsen uneins – Yen schwach, China-Daten gemischt
نظرة سريعة
- Asiatische Aktienmärkte zeigen sich am Mittwoch uneins.
- Ein schwacher Yen, stockende Iran-Gespräche und gestiegene US-Renditen belasten.
- Chinas Einkaufsmanagerindex fiel leicht, während die Wall Street am Vortag zulegte.
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Die asiatischen Aktienmärkte werden von externen Faktoren wie dem schwachen Yen, stockenden Gesprächen im Iran-Krieg und gestiegenen Renditen auf US-Staatsanleihen beeinflusst. China liefert gemischte Wirtschaftssignale.
Schwacher Yen, stockende Gespräche im Iran-Krieg und gestiegene Renditen auf US-Staatsanleihen: Impulse aus dem Ausland prägen den Handel in Asien. Doch auch aus China gibt es Signale. 01.07.2026 - 06:54 Uhr Artikel anhören
Börse in Japan: Die Indizes in Asien finden keine gemeinsame Richtung. Foto: AFP
Sydney. Die Sorge über stockende Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie ein schwacher Yen haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch geprägt.
Der japanische Nikkei-Index legt 0,3 Prozent auf 70.247 Punkte zu.
Die Börse in Shanghai gewinnt 0,7 Prozent.
Dagegen gibt der südkoreanische Kospi 1,4 Prozent nach.
Teheran erklärte, es werde sich nicht mit US-Gesandten treffen, die in die Region geflogen waren. Zudem hielten sich Anleger wegen möglicher Interventionen der japanischen Regierung zurück, da der Yen auf ein neues 40-Jahres-Tief fiel.
Belastend wirkten auch gestiegene Renditen für US-Staatsanleihen, da die Erwartungen auf Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zunahmen.
Einkaufsmanagerindex China
Außerdem erschien in China der Caixin-Einkaufsmanagerindex Industrie für den Monat Juni. Der Index fiel im Juni leicht auf 51,7 Punkte, nach 51,8 im Mai. Analysten hatten mit einem etwas höheren Wert gerechnet.
Der Index liegt zwar weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten – alles darüber bedeutet, dass die Industrie wächst –, das Tempo lässt aber nach. Der Index gilt als wichtigster Frühindikator für die chinesische Wirtschaft aus privatwirtschaftlicher Perspektive.
Einkaufsmanagerindex
„Überraschung für die Märkte“: Exportboom treibt Chinas Wirtschaft im Juni an
Unterdessen zeigt der Caixin einen Kontrast zu den am gestrigen Dienstag veröffentlichten staatlichen Daten. Der vom nationalen Statistikamt veröffentlichte Index hatte für Juni einen leichten Anstieg angezeigt, getrieben vor allem von starken Exportzahlen.
Der Unterschied erklärt sich durch die verschiedenen Stichproben: Während der Staatsindex vor allem große Staatskonzerne erfasst, spiegelt der Caixin-Index die Lage bei kleineren, privaten und exportorientierten Betrieben wider – und gilt daher als zuverlässigerer Frühindikator für die tatsächliche Stimmung in der chinesischen Wirtschaft.
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Vorgaben aus den USA
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index am Dienstag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 52.319,20 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 7.499,36 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,5 Prozent auf 26.213,72 Stellen an. Anleger hatten erneut auf Technologiewerte gesetzt.
Mehr: „Industrielle Basis erodiert“ – China-Schock beschäftigt Koalitionsspitzen
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Mögliche Intervention der japanischen Regierung zur Stützung des Yen.
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- Wie wird sich der schwache Yen weiter entwickeln?
- Werden die Iran-Gespräche wieder aufgenommen?
- Wie reagiert die Fed auf die Inflation?




