DAX startet mit Plus in die Woche – Analysten erwarten Verschnaufpause
Der deutsche Leitindex knüpft an sein Rekordhoch an, doch Experten rechnen wegen geopolitischer Risiken und nachlassender Impulse mit einer Beruhigung.
نظرة سريعة
- Der DAX startet mit einem Plus von 0,2 Prozent in die neue Handelswoche.
- Analysten erwarten jedoch eine Verschnaufpause an den Aktienmärkten, da wichtige Treiber wie die US-Gewinnsaison auslaufen und geopolitische Risiken belasten.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Der DAX markierte kürzlich bei 26.445 Zählern ein neues Rekordhoch.
Der DAX startet mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 26.360 Punkten in die neue Handelswoche. Am vergangenen Freitag war der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 26.319 Zählern aus dem Handel gegangen. Bei 26.445 Zählern hatte er ein neues Rekordhoch markiert. Das Wochenplus lag bei 2.7 Prozent.
In diesem Tempo dürfte es in dieser Woche eher nicht weitergehen. "Mit der nun auslaufenden US-Gewinnsaison dürfte ein wichtiger positiver Treiber an Kraft verlieren, so dass wir in den kommenden Wochen für die Aktienmärkte Verschnaufpausen auf den erreichten Niveaus erwarten", sagte Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp.
Die Investoren würden zwischen geopolitischer Nervosität, Zinshoffnungen und Zweifeln an den hohen KI-Bewertungen schwanken, schreibt Timo Emden, Chefmarktanalyst von CapTrader. "Auch wenn sich das Rekordhoch weiterhin in Schlagdistanz befindet, dürfte eine Handvoll Marktteilnehmer weiterhin mit angezogener Handbremse agieren."
In den nächsten Tagen werden sich die Investoren wieder stärker der Lage im Nahen Osten widmen. Der Unsicherheitsfaktor bleibt, denn noch immer ist in keine Verständigung zwischen Iran und den USA in Sicht. "Für den Start in die neue Handelswoche bleibt der Blick zwingend auf den Nachrichtenticker aus dem Nahen Osten und die damit eng korrelierende Entwicklung des Ölpreises gerichtet", stellt Frank Sohlleder fest, Analyst beim Broker ActivTrades.
Vor allem von den Energiepreisen hängt die künftige DAX-Richtung ab. Nachdem der Ölpreis in der vergangenen Woche um rund sieben Prozent gefallen war, legen die aktuellen Notierungen wieder zu. "Die erneute Eskalation am Persischen Golf hat sich bei den US-Verbraucherpreisen im Juli wohl noch nicht voll ausgewirkt", sagt Commerzbank-Ökonom Christoph Balz. "Die Inflationsrate ist vermutlich noch einmal gesunken, könnte im August aber wieder anziehen."
Damit rückt auch wieder die US-Geldpolitik in den Fokus. Es ist eine Frage, die sich Anleger nun verstärkt stellen: Wird es im September eine Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve geben wird oder nicht? Die aktuellen US-Jobdaten waren in der vergangenen Woche unerwartet schlecht ausgefallen. Dadurch sind Zinserhöhungen zumindest unwahrscheinlicher geworden.
Vom Arbeitsmarkt würden vermeintlich keine ausdrücklichen Inflationsrisiken drohen, weshalb eine Leitzinserhöhung im September nur noch mit 45-prozentiger Wahrscheinlichkeit an den Terminmärkten eingepreist werde, kommentiert Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank.
Steigende Ölnotierungen würden den Druck auf die Verbraucherpreise aber wieder erhöhen. Am kommenden Mittwoch werden die US-Inflationsdaten veröffentlicht. Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck rechnet damit, dass die Inflationsrate im Juli weitgehend stabil bei 3,5 Prozent geblieben ist. Das ist weit über dem eigentlichen 2-Prozent-Ziel.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am kommenden Mittwoch
مرجح جداً · خلال أيام
أسئلة مفتوحة
- Wie entwickeln sich die US-Inflationsdaten im Juli?
- Kommt es im September zu einer Zinsentscheidung der Fed?






