Die Linke wählt neue Doppelspitze: Schwerdtner und Pantisano führen Partei
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- Die Linke hat Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano zur neuen Doppelspitze gewählt.
- Pantisano sorgte im Vorfeld mit Aussagen zur CDU für Aufsehen, die er in die Nähe der AfD rückte.
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Die Linke hat eine neue Spitze gewählt: Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano führen die Partei gemeinsam. Schwerdtner erhielt rund 85,7 Prozent der Stimmen, für Pantisano stimmten rund 53,4 Prozent der Delegierten. Er erhielt 30,3 Prozent Nein-Stimmen, 16,4 Prozent der Delegierten enthielten sich. Dass das Ergebnis für Pantisano derart knapp würde, wurde im Vorfeld nicht erwartet.
Zuvor hat Pantisano mit einer Aussage zur CDU für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Bild-Interview hat er die Union in die Nähe der AfD gerückt. „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“, sagte er in einem Videointerview.
Pantisano sagt, er wolle „polarisieren“
Vor allem ostdeutsche Landesverbände der Linken widersprachen. „Ich war sehr überrascht über die Aussage heute“, sagte die sachsen-anhaltinische Spitzenkandidatin Eva von Angern der SZ. Es sei klar, dass die CDU „eine demokratische Partei“ sei, in der „viele Demokratinnen und Demokraten engagiert für Menschen Politik machen“.
Ein Linken-Basismitglied fragte ihn während seiner Kandidatur danach. Die CDU mache ihm teilweise Angst. „Sie machen schon teilweise faschistische Politik“, sagte er. Er versuche, „zu polarisieren“, damit müsse die Partei rechnen. Während seiner Rede sagte Pantisano, er wolle die Linke als „ehrliche, soziale Protestalternative“ etablieren.




