Elterngeld: Familienministerin Prien plant längere Vätermonate für volle Leistung
نظرة سريعة
- Familienministerin Karin Prien (CDU) plant, die Bedingungen für das Elterngeld zu verschärfen, indem die Zahl der Vätermonate erhöht wird, um die volle Bezugsdauer zu erhalten.
- Dies soll zu Einsparungen für den Haushalt beitragen und die Gleichstellung fördern.
- Die Gespräche dauern an.
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Familienministerin Karin Prien plant eine Verschärfung der Elterngeld-Bedingungen durch die Erhöhung der Vätermonate, um die volle Bezugsdauer zu erhalten. Dies soll einen Konsolidierungsbeitrag von 500 Millionen Euro bis 2027 leisten, wie von Finanzminister Lars Klingbeil gefordert.
Väter müssen sich künftig wohl länger als bisher zu Hause um ihre Kinder kümmern, damit die Familie das volle Elterngeld bekommt. Laut einem Bericht des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) aus Koalitionskreisen will Familienministerin Karin Prien (CDU) die Bedingungen für den Erhalt des Elterngeldes verschärfen, indem die Zahl der sogenannten Vätermonate erhöht wird.
Derzeit können Paare 14 Monate Elterngeld beziehen, wovon ein Elternteil mindestens zwei Monate nehmen muss – das nutzt in der Regel der Mann als Hauptverdiener.
Künftig soll es die maximale Bezugsdauer nur bei einer hälftigen Aufteilung geben. Für beide Partner gelten also sieben Monate. Da die Ministerin davon ausgeht, dass viele Väter nicht so lange aus dem Job aussteigen wollen, erreicht sie durch die Änderung einen Teil der von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) geforderten Einsparungen. Zur Deckung der Haushaltslöcher hatte Klingbeil von Prien für 2027 einen Konsolidierungsbeitrag von insgesamt 500 Millionen Euro gefordert.
An den sonstigen Bedingungen für das Elterngeld will Prien den Angaben zufolge nichts ändern. Danach bleibt die Höhe bei 65 Prozent des Nettoeinkommens, wobei minimal 300 und maximal 1800 Euro bezahlt werden. Das Elterngeld wird aber nur gewährt, wenn bei Paaren und Alleinerziehenden das zu versteuernde Einkommen unter 175.000 Euro liegt.
Im Gespräch mit der WELT-Partnerpublikation „Politico“ hatte Prien kürzlich noch über eine Anhebung der monatlichen Beiträge im Gegenzug für eine Senkung der maximalen Elterngeld-Bezugsmonate nachgedacht.
In den Koalitionskreisen wurde betont, dass die Gespräche über die Sparbeiträge der Ministerien andauerten. Es könne auch sein, dass einzelne Maßnahmen noch bei der Sitzung des Koalitionsausschusses am 1. Juli diskutiert und verändert würden. Gleichzeitig wurde darauf verwiesen, dass es sich nicht um eine reine Sparmaßnahme handele, sondern ähnlich wie bei der Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung auch um einen Beitrag zur Gleichstellung.
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توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Der Koalitionsausschuss wird am 1. Juli über die vorgeschlagenen Maßnahmen diskutieren und möglicherweise Änderungen vornehmen.
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