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Gefahren für humanitäre Helfer: Zahlen und Hintergründe
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Spiegel Auslandقبل 6 ساعاتالعالم1 د قراءةGermany

Gefahren für humanitäre Helfer: Zahlen und Hintergründe

Im Jahr 2024 starben weltweit 387 humanitäre Helfer, besonders gefährlich sind Einsätze im Gazastreifen und im Sudan.

نظرة سريعة

  • Im Jahr 2024 kamen weltweit 387 humanitäre Helfer ums Leben, ein starker Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren.
  • Besonders betroffen sind Konfliktgebiete wie der Gazastreifen und der Sudan, wobei die überwiegende Mehrheit der Opfer aus lokalen Einsatzkräften besteht.

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لماذا يهم

Die Aid Worker Security Database ist eine Referenz für Sicherheitsbedrohungen von Hilfsorganisationen. Im Gazastreifen und Sudan herrschen schwere Konflikte.

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Im Jahr 2024 kamen den Zahlen zufolge 387 humanitäre Helfer ums Leben, 2013 waren es 159. Im laufenden Jahr starben den Angaben zufolge bisher 83 Menschen bei humanitären Einsätzen.

Besonders gefährlich sind laut den Daten offenbar Einsätze im Gazastreifen, wo infolge des Terrorangriffs der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas und der israelischen Reaktion darauf im vergangenen Jahr 186 Helfer ums Leben kamen. Im Sudan, wo seit April 2023 ein blutiger Bürgerkrieg tobt, starben 71 Menschen bei einem humanitären Einsatz. Er gilt als die derzeit größte humanitäre Katastrophe weltweit.

Mehr als 99 Prozent der bei einem Einsatz ums Leben gekommenen humanitären Helfer sind den Angaben zufolge örtliche Einsatzkräfte. Die Statistik erfasst zudem für 2025 auch 322 verwundete und 235 entführte Helfer. Die in Großbritannien erstellte »Aid Worker Security Database« gilt als maßgebliche Referenz für Hilfsorganisationen und Regierungen bei der Bewertung von Entwicklungen im Bereich der Sicherheitsbedrohungen.

Der Sprecher der SOS-Kinderdörfer, Breyer, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, weiterhin seien humanitäre Helferinnen und Helfer in vielen Ländern großen Gefahren ausgesetzt. »Sie arbeiten oft unermüdlich und bis an den Rand der Erschöpfung. Das verdient größten Respekt und mehr Schutz.« Trotz der massiven Belastung hielten sie in schlimmsten Situationen die Fahne der Menschlichkeit hoch. Eigentlich seien die Helfer durch das humanitäre Völkerrecht geschützt. Dass sie dennoch immer wieder Angriffen ausgesetzt seien, dürfe man nicht hinnehmen, sagte Breyer.

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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