Israel lehnt Fahrplan des Gaza-Friedensrats für Entwaffnung und Abzug ab
Netanjahu betont, die israelische Armee werde keinen Abzug vollziehen, bis die Hamas entwaffnet ist.
نظرة سريعة
- Israel weist den Fahrplan des Gaza-Friedensrats für eine Entwaffnung der Hamas und einen israelischen Abzug zurück.
- Ministerpräsident Netanjahu erklärt, kein Abzug erfolge vor der Entwaffnung und lehnt einen unabhängigen palästinensischen Staat ab.
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لماذا يهم
Der Gaza-Friedensrat hatte einen Fahrplan zur Entwaffnung der Hamas und zum israelischen Abzug vorgeschlagen.
Jerusalem. Israel weist den Fahrplan des Gaza-Friedensrats für eine Entwaffnung der islamistischen Terrororganisation Hamas und einen Abzug Israels aus dem Gazastreifen zurück. „Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem.
„Die israelische Armee wird keinerlei Abzug vollziehen, bis die Hamas entwaffnet ist“, sagte Netanjahu ferner. Dabei beziehe er sich ausdrücklich auf alle Waffen, nicht nur schwere. Außerdem bekräftigte der Regierungschef seine Ablehnung eines unabhängigen palästinensischen Staates.
Der Friedensrat hatte allerdings vor knapp einer Woche bereits mitgeteilt, man erwarte von Israel erst nach einer Entwaffnung der Hamas einen kompletten Abzug aus dem Küstenstreifen.
Nach dem Fahrplan des Friedensrats sollen Israel und die Hamas die Kämpfe einstellen. Eine palästinensische Übergangsverwaltung soll mit Unterstützung einer internationalen Stabilisierungstruppe die Kontrolle über Verwaltung und Sicherheit übernehmen.
Zudem ist ein Abzug der israelischen Armee vorgesehen. Die von der Hamas unter internationaler Aufsicht übergebenen Waffen sollen anschließend unter palästinensischer Kontrolle bleiben. Dies lehnt Israel jedoch ab und fordert, die Waffen müssten aus dem Palästinensergebiet entfernt werden.
أسئلة مفتوحة
- Wie reagiert der Friedensrat auf die Absage Israels?
- Welche Schritte plant die internationale Stabilisierungstruppe?







