KI-Modelle weltweit gesperrt wegen US-Regierungstreit
نظرة سريعة
- Ein Streit zwischen Anthropic und der US-Regierung führt zur weltweiten Sperrung leistungsfähiger KI-Modelle.
- Die USA verhängten einen Exportbann, woraufhin Anthropic die Systeme komplett vom Netz nahm.
- Dies zeigt die Härte der US-KI-Kontrolle als Machtfrage und könnte den Innovationsstandort USA schwächen.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
Ein Streit zwischen dem KI-Unternehmen Anthropic und der US-Regierung hat zur weltweiten Sperrung von KI-Modellen geführt. Die USA verhängten einen Exportbann wegen Sicherheitsbedenken, was Anthropic zur Abschaltung der Systeme veranlasste.
Die leistungsfähigsten KI-Modelle der Welt sind für Nutzer weltweit plötzlich gesperrt. Ausgelöst hat das ein Streit zwischen dem KI-Unternehmen Anthropic und Donald Trumps Regierung.
Eigentlich hatte das US-Handelsministerium einen Exportbann für Ausländer verhängt, wegen Sicherheitsbedenken bezüglich Anthropics neuester Modelle. Das Unternehmen sah sich allerdings mit dem sofortigen Staatsbürgerschaftscheck überfordert und nahm die Systeme komplett vom Netz, für alle.
Die Brisanz geht weit über den konkreten Bann hinaus: Der Fall zeigt, wie rücksichtslos die USA KI-Kontrolle als nationale Machtfrage auslegen. Dabei schreckt Trump offenbar nicht davor zurück, auch den USA als Innovationsstandort einen Dämpfer zu verpassen – obwohl die globale Vorherrschaft im KI-Wettrennen sein erklärtes Ziel ist. Aber es muss offenbar auf Teufel komm raus nach Trumps Vorstellungen gehen. Er beharkt sich schon länger mit Anthropic (mehr dazu lesen Sie hier ).
Deutschland und Europa führt Trumps Techsperre vor Augen, wie abhängig – und abgehängt – man im Digitalen ist. Zwar ist schon seit dem Zollstreit von der Forderung nach mehr digitaler Souveränität zu hören. Europa appelliert, bekundet Willen und feiert kleine Erfolge (mehr dazu steht hier ). Wer wirklich stark ist, muss das nicht so laut betonen.
Auch wenn Høiby, 29, formell nicht dem norwegischen Königshaus angehört, habe das Verfahren gegen ihn im Land zu vielen Diskussionen über die Monarchie geführt, sagt mir mein Kollege Jan Petter. Er hat den Prozess seit Monaten verfolgt.
»Der Høiby-Prozess hat gezeigt, dass Norwegens egalitäres Selbstbild längst nicht mehr der Wirklichkeit entspricht«, so Jan. Dennoch glaubt er: »Der Fall entzaubert die Königsfamilie, nicht aber das Bedürfnis nach ihr.«
Die Nachricht von der schweren Lungenkrankheit der Kronprinzessin habe etwa zu einer Welle der Solidarität geführt. Mette-Marit benötigt eine Spenderlunge, die Zahl der potenziellen Organspender ist seitdem in die Höhe geschnellt, so Jan. »Offensichtlich sehnen sich viele danach, das norwegische Selbstbild zu bestätigen: Wir nehmen uns zurück, wir stehen zusammen, und wir helfen einander in der Not.«
• Lesen Sie hier den ganzen Artikel: Im Königreich des reichen Pöbels
3. Neue Regeln fürs Fliegen
Steigen Sie für Ihren Sommerurlaub auch mal ins Flugzeug? Dann könnte es Sie interessieren, wie die Reform der EU-Fluggastrechte ausgefallen ist. Kurz gesagt: recht erfreulich. Dass Reisende mehr Rechte bekommen, war dabei alles andere als ausgemacht. Im Raum hatte unter anderem auch gestanden, ob Flugreisende etwa bei Verspätungen deutlich weniger Entschädigung bekommen als bisher. Das ist aber nun vom Tisch.
Am Montag haben sich die EU-Staaten und das Europaparlament auf neue Regeln geeinigt. Wenn der Flieger am Ankunftsort mindestens drei Stunden verspätet ist, gibt es Entschädigungszahlungen wie bisher. Je nach Distanz zwischen 250 und 600 Euro. Vorausgesetzt, die Airline hat die Verspätung verschuldet. Bei den zulässigen Gründen soll fortan mehr Transparenz herrschen. Außergewöhnliche Umstände, bei denen die Airlines nicht zahlen müssen, werden künftig explizit aufgelistet: Blitzschlag, Vogelschlag, extremes Wetter zum Beispiel. Ausflüchte der Airlines sollen Kunden so leichter erkennen können.
Ein weiteres schönes Detail: Kinder sollen künftig im Flugzeug neben ihren Eltern sitzen dürfen, ohne dass Geld für die Sitzplatzreservierung fällig wird. Das gilt auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Für den Sommer 2026 greifen die Regeln noch nicht. Sie gelten ab Mitte Juni 2027.
Lesen Sie hier mehr: Diese Rechte gelten künftig für Reisende
Können Sie eine ungewöhnliche True-Crime-Ermittlung auf TikTok verfolgen. Die taugt auch als Link-Tipp an Jüngere für ein spannend erzähltes Gen-Z-Format. In der 13-teiligen Miniserie »Searching for Mr. Deepfakes« sucht US-Techjournalistin Laurie Segall zusammen mit Paris Hilton nach dem mysteriösen Betreiber einer Internetseite, auf der ohne Zustimmung von Betroffenen mittels KI explizite Nacktbilder von Frauen erstellt werden. Falls Sie sich fragen, wieso Hotelerbin Hilton mitmischt: Der Promi ist selbst von dem Problem betroffen und setzt sich seit Jahren gegen diese Form der sexualisierten Gewalt ein.
Einen schönen Abend. Herzlich
Ihre Angela Gruber, Autorin im Wirtschaftsressort
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Die USA werden weitere Exportkontrollen für KI-Technologie einführen.
مرجح · خلال أشهر
Europa wird verstärkt in eigene KI-Entwicklung investieren.
مرجح جداً · خلال أشهر
أسئلة مفتوحة
- Wie wird sich der Exportbann auf die globale KI-Entwicklung auswirken?
- Wird Europa seine digitale Souveränität stärken können?
- Welche weiteren Maßnahmen plant die US-Regierung zur KI-Kontrolle?




