Krise in Nahost: Die Emirate setzen auf Israel – und sind nun Irans Hauptfeind am Golf
نظرة سريعة
- Ein iranischer Drohnenangriff auf die emiratische Hafenstadt Fudschaira verschärft die Krise am Golf.
- Die Emirate setzen auf Israel und sind nun Irans Hauptfeind.
- Saudi-Arabien sichert Unterstützung zu.
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Auf vielen Smartphones in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ging am Montag die erste Warnung seit Wochen ein: Man sollte wegen potenzieller Raketen Schutz suchen, sich von Fenstern, Türen und offenen Flächen fernhalten.
War’s das mit der Waffenruhe, die seit dem 8. April gilt? Ist der Krieg zurück am Golf?
Tatsächlich kam es zu einem Einschlag: Ein iranischer Drohnenangriff traf ein Industrieareal der emiratischen Hafenstadt Fudschaira am Golf von Oman. Er löste einen Großbrand aus und verletzte drei indische Staatsbürger. Nach Angaben der emiratischen Behörden fingen die Luftverteidigungssysteme zwölf ballistische Raketen, drei Marschflugkörper und vier Drohnen ab.
Warum geraten die Emirate erneut ins Fadenkreuz der Iraner?
Abu Dhabi sprach von einer »gefährlichen Eskalation«, während das iranische Staatsfernsehen einen ungenannten Militärvertreter zitierte, der erklärte: Man habe »keine Pläne, die VAE ins Visier zu nehmen«. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman sicherte dem emiratischen Präsidenten, Mohammed bin Zayed, derweil seine Unterstützung zu. Die beiden Männer sind nach dem überraschenden Austritt der Emirate aus dem Ölkartell Opec vergangene Woche nicht gut aufeinander zu sprechen.





