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Mercedes-Benz erwägt Einstieg in Rüstungsproduktion
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Spiegel Wirtschaft16‏/5‏/2026Business2 د قراءةGermany

Mercedes-Benz erwägt Einstieg in Rüstungsproduktion

نظرة سريعة

  • Mercedes-Benz zeigt sich offen für Rüstungsproduktion, wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist.
  • Konzernchef Källenius betont Europas Verteidigungsbedarf.
  • Mercedes ist bereits durch Lkw-Sparte und G-Klasse im Militärbereich aktiv.

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Mercedes-Benz hat sich offen ​für einen Einstieg in die ‌Rüstungsproduktion gezeigt. Ein solcher Schritt müsse jedoch wirtschaftlich sinnvoll sein, sagte Konzernchef Ola Källenius ​dem »Wall Street Journal« .

»Die Welt ist unberechenbarer geworden, und ich denke, es ‌ist völlig ​klar, ‌dass Europa seine Verteidigungsfähigkeit ausbauen muss«, erklärte der Manager der Zeitung und fügte ‌hinzu: »Sollten wir dabei eine positive Rolle spielen können, ‌wären ​wir ‌dazu bereit.«

Mercedes ist bereits im Verteidigungssektor aktiv. Der Autohersteller hatte 2021 seine Lkw-Sparte ausgegliedert, blieb aber weiterhin deren größter Anteilseigner. Die Daimler Truck Holding AG stellt auch Lastkraftwagen für militärische Zwecke her. Zudem bietet der Konzern seinen Geländewagen, die G-Klasse, als Militärfahrzeug an.

»Eine wachsende Nische«

Källenius verwies auf die Stärken von Mercedes als Großserienhersteller, die im Rüstungssektor von Vorteil seien. Das Unternehmen sei außerordentlich gut darin, »hochwertige Präzisionsmaschinen in großen Stückzahlen zu bauen«, sagte er.

Bis Ende des Jahres soll einem Medienbericht zufolge ein Joint Venture von Rafael und VW gegründet werden – mehr dazu hier. Es gehe um die gemeinsame Produktion »vom Unterbau bis zur Fahrzeugkomponente für Fahrzeuge, die Kampftechnik transportieren können«, hieß es demnach aus dem Umkreis der laufenden Verhandlungen.

Mehr zum Thema im Kommentar: Panzer statt Porsche ist keine Lösung für Deutschland

Auch in den USA ist das Rüstungsgeschäft Thema bei Autoherstellern. Die US-Regierung wolle Autobauer wie Ford und General Motors sowie andere Unternehmen stärker in die Rüstungsproduktion einbinden, berichtete das »Wall Street Journal« . Das Pentagon wolle unter anderem auf deren Mitarbeiter und Produktionskapazitäten zurückgreifen, um Munitionslager aufzufüllen, die sich durch die jahrelange Unterstützung der Ukraine und den Irankrieg geleert hätten.

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This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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