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BackMobilitätsstudie Bayern: Auto bleibt wichtig, steht aber öfter still
Mobilitätsstudie Bayern: Auto bleibt wichtig, steht aber öfter still
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Die Zeit22.06.2026Other3 dk okumaGermany

Mobilitätsstudie Bayern: Auto bleibt wichtig, steht aber öfter still

نظرة سريعة

  • Eine Studie zeigt, dass das Auto in Bayern das wichtigste Verkehrsmittel bleibt, aber seltener genutzt wird.
  • Gleichzeitig nehmen Fußgänger zu.
  • Der Anteil des Autos an allen Wegen sank von 59% auf 56%, während der Anteil der Fußgänger von 20% auf 24% stieg.

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لماذا يهم

Eine Studie zur Mobilität in Deutschland mit gesonderten Ergebnissen für Bayern basiert auf Befragungen von fast 40.000 Menschen in den Jahren 2023/24. Sie untersucht das Verkehrsverhalten und die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel.

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Das Auto bleibt das wichtigste Verkehrsmittel in Bayern - auch wenn es mittlerweile etwas häufiger ungenutzt herumsteht. Auf der anderen Seite sind heute mehr Menschen zu Fuß unterwegs als in früheren Jahren. Das sind zentrale Erkenntnisse einer großen Studie zur Mobilität in Deutschland, von der nun gesonderte Ergebnisse für Bayern vorliegen - sie basieren auf Befragungen von fast 40.000 Menschen in den Jahren 2023/24.

«Der bayerische Mobilitätsmix bewährt sich. Wir spielen keine Verkehrsträger gegeneinander aus. Nur mit einem guten Mix, in den jedes Verkehrsmittel seine Stärken einbringt, schaffen wir für alle ein gutes Angebot», sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) als Fazit. Die Details im Überblick:

Menschen sind etwas weniger unterwegs

Das absolute Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Verkehrsleistung, also die Summe aller zurückgelegten Wege und Kilometer, sind seit 2017 etwas zurückgegangen - von 40 Millionen Wege auf 39 Millionen Wege pro Tag. An einem durchschnittlichen Tag sind 82 Prozent der in Bayern lebenden Menschen außer Haus unterwegs. 2017 waren es noch 86 Prozent gewesen.

Weniger Auto, mehr zu Fuß

Heute sind in Bayern - wie auch bundesweit - mehr Menschen zu Fuß unterwegs: Mittlerweile werden 24 Prozent der Wege zu Fuß zurückgelegt, 2017 waren es erst 20 Prozent.

Der Radverkehrsanteil ist im Zeitvergleich stabil bei 11 Prozent geblieben, ebenso die Nutzung von Bus und Bahn mit 10 Prozent. Zurückgegangen ist der Anteil des Autos: 56 Prozent aller Wege werden motorisiert zurückgelegt, 2017 waren es noch 59 Prozent. Enthalten sind dabei etwas kleinere Anteile für Motorräder und Lastwagen.

Mehr Autos, weniger Autonutzung

In Bayern verfügen 85 Prozent der Haushalte über mindestens einen Pkw - das sind vier Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2017. 33 Prozent der Haushalte besitzen sogar mindestens zwei Autos. Allerdings: Die tägliche Autonutzung ging demgegenüber von 52 Prozent im Jahr 2017 auf 48 Prozent zurück.

Beruf, Einkaufen, Freizeit - deshalb sind die Bayern unterwegs

Warum sind die Menschen unterwegs? Auch dieser Frage ist die Studie nachgegangen. Die Antworten: 30 Prozent der Wege (plus 3 Prozentpunkte) sind beruflich veranlasst, die sogenannten Erledigungswege sind etwas rückläufig (von 14 auf 11 Prozent), ebenso die Einkaufswege (15 auf 14 Prozent). Beim Freizeitverkehr ist der Anteil dagegen von 28 auf 30 Prozent gestiegen.

Betrachtet man jeweils die zurückgelegten Kilometer, so ist das Bild etwas anders: Hier ist etwa der Anteil der berufsbedingt zurückgelegten Personenkilometer von 38 auf 36 Prozent zurückgegangen. «Diese Entwicklung lässt den Rückschluss auf Homeoffice-Effekte zu, dass vor allem Personen mit größerer Entfernung zu ihrer Arbeitsstätte auf die Wege verzichten», heißt es zur Erläuterung dieser Zahlen in der Studie.

Fast 40.000 Haushalte in Bayern befragt

Für die bundesweite Studie «Mobilität in Deutschland» im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums wurden 2023/24 bundesweit mehr als 218.000 Haushalte zu ihrem alltäglichen Verkehrsverhalten befragt - zuvor war die Studie bereits in den Jahren 2002, 2008 und 2017 erhoben worden.

Allein in Bayern wurden zwischen April 2023 und Juli 2024 letztlich fast 40.000 Haushalte befragt, Kinder mitgezählt - unter dem Strich waren das insgesamt gut 78.000 Menschen aller Altersgruppen. Die Ergebnisse wurden anschließend für den ganzen Freistaat hochgerechnet.

أسئلة مفتوحة

  • Wie entwickeln sich die Trends weiter?
  • Welche spezifischen Maßnahmen werden ergriffen?

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This article was originally published by Die Zeit.

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