Trump's Greenland Ambitions, German Politics, Ebola Outbreak, and Football Success
نظرة سريعة
- Donald Trump seeks control over Greenland's resources and military presence.
- In Germany, Gordon Schnieder becomes Minister-President of Rhineland-Palatinate, while his brother, the Transport Minister, faces criticism for a lack of planning.
- An Ebola outbreak in Congo is concerning due to its potential spread and the rare virus type.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
لماذا يهم
The article discusses several distinct news items: Donald Trump's continued interest in Greenland, a political development in Germany regarding the Minister-President of Rhineland-Palatinate and criticism of the Federal Minister of Transport, a concerning Ebola outbreak in the Democratic Republic of Congo, and the success of the football club Elversberg. It also briefly touches on the decline of the company Panini.
»Finde so viele Freunde, wie du nur kannst«, habe Donald Trump ihm aufgetragen, sagte Jeff Landry nach seiner Ankunft in Grönland dem dänischen Fernsehsender DR. Das klingt nett und harmlos, genau wie die Beteuerung des US-Sondergesandten, er sei »nur hier, um Beziehungen aufzubauen, zuzuhören, zu lernen und zu sehen, ob es Möglichkeiten gibt, die Beziehungen zwischen den USA, Grönland und Dänemark auszubauen«. Tatsächlich kennt die Welt Trump und seine Methoden mittlerweile gut genug, um zu wissen: Nett und harmlos ist hier nichts, und Landrys Besuch ist keine freundschaftliche Visite, sondern eher vergleichbar mit dem Auftritt eines Muskelmanns in einem Tante-Emma-Laden, der das Inventar bewundernd fallen lässt: »Wäre ein Jammer, wenn das hier alles zu Bruch ginge.«
Der US-Präsident hat seine Gier nach Grönland keineswegs aufgegeben, so scheint es. Nach wie vor will Trump die militärische Präsenz der USA auf der Insel stark erhöhen und diese für einen unbegrenzten Zeitraum erhalten. Er will den Erstzugriff auf die unter dem Eis verborgenen Bodenschätze Grönlands. Und er will ein Vetorecht gegen mögliche andere Investoren wie Russland oder China. Kurz: Trump will Kontrolle über Grönland.
Der kleine Bruder hat sein großes Ziel erreicht, beim großen Bruder darf man daran zweifeln, ob er ein verpasstes Ziel überhaupt jemals angestrebt hat: In Mainz ist Gordon Schnieder heute zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt worden, zum ersten Landeschef seit 35 Jahren, der von der CDU gestellt wird. Und in Berlin geht der Bundesrechnungshof hart ins Gericht mit Patrick Schnieder, Gordons älterem Bruder, Parteifreund und Bundesverkehrsminister: Dieser habe keinen überzeugenden Plan, um seine eigenen Vorgaben für die Verkehrswende zu erreichen. Das »Verlagern von Verkehr auf Schiene und Wasserstraße gelingt dem BMV nicht«, heißt es in einem Papier der Rechnungsprüfer, über das mein Kollege David Böcking berichtet. (Lesen Sie hier mehr .)
Die Opposition reagiert erwartungsgemäß kritisch (»ziellose Gleichgültigkeit!«, »krachend gescheitert!«). Verwundern kann der Vorgang dabei eigentlich nur Menschen, die nicht mitbekommen haben, wie sich die CDU in Wahlkämpfen als Autofahrer- und Verbrennerpartei inszeniert, aktuell etwa gerade in Berlin. Da ist es eigentlich nur folgerichtig, dass sich Patrick Schnieder für den Schienenverkehr ungefähr so einsetzt wie seine Kabinettskollegin Katherina Reiche für den Klimaschutz: mehr rhetorisch als real.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Rechnungshof wirft Schnieder Planlosigkeit bei Verkehrswende vor
Hierzulande drohe zwar keine Gefahr, sagt Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Dennoch sind die Nachrichten über den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo besorgniserregend – und das nicht nur, weil uns allen noch die Schrecken der Coronapandemie in den Knochen stecken und uns erst jüngst der Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff in Aufregung versetzt hat.
Meine Kollegin Alina Schadwinkel analysiert, was über den neuen Ebola-Ausbruch bekannt ist – und zeigt drei Gründe auf, diesen sehr ernst zu nehmen: Er dürfte wohl größer und weiter verbreitet sein als bisher bekannt. Darauf lassen verdächtige Häufungen von Todesfällen in der jüngsten Vergangenheit schließen. Es haben sich auch Beschäftigte im Gesundheitswesen mit dem Ebolavirus infiziert. Dies könne auf unerkannte Übertragungen in Behandlungseinrichtungen hinweisen. Und schließlich gibt es bisher weder zugelassene Impfstoffe noch Behandlungen gegen den seltenen Virustyp Bundibugyo.
Lesen Sie hier mehr: Drei Gründe, warum der neue Ebola-Ausbruch besorgniserregend ist
Was bisher allgemein über Elversberg, Heimat des jüngsten Zugangs zur Fußball-Bundesliga der Herren, bekannt ist, weil es in keinem Bericht fehlt: Der Ort ist so klein, es gibt dort nicht einmal einen Bahnhof. Mein Kollege Marco Fuchs weiß allerdings mehr – er beschreibt das Erfolgsgeheimnis der Spielvereinigung Elversberg, die nun den Aufstieg geschafft hat: Die relative Abgeschiedenheit, in der sich Talente in Ruhe entwickeln konnten. Die Kontinuität der Strategie über viele Jahre, die sich auch nach schmerzhaften Abgängen nicht änderte. Und ein Hauptsponsor und sein Sohn, die sich bei einem gemeinsamen Bier ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hatten.
Lesen Sie hier die ganze Geschichte: Das ist das Erfolgsgeheimnis der SV Elversberg
… blättere ich vielleicht mal wieder in einem der alten Panini-Alben, in die ich als Kind (und ich gebe es zu: auch später als Vater eines daran nur mäßig interessierten Jungen) mit großer Freude die Bilder von Fußballspielern eingeklebt habe. Die Klebebildchentüten waren zwar verlässliche Taschengeldkiller und enthielten dazu sowieso meistens nur Aufkleber, die ich schon hatte. Aber trotzdem macht mich der Niedergang der Firma Panini nicht froh.
Einen schönen Abend. Herzlich
Ihr Stefan Kuzmany, Autor in der Chefredaktion
أسئلة مفتوحة
- What are the specific resource interests of the US in Greenland?
- What are the detailed criticisms of Patrick Schnieder's transport policy?
- What is the exact strain of the Ebola virus in the Congo outbreak?
- What was the specific ambitious goal set by the main sponsor and his son for Elversberg?



